Laichzeiten

17. April 2005, 23:29 Uhr (CEST)

"Kellercracks" :D :D


18. April 2005, 06:42 Uhr (CEST)

Und wieder ist ein wenig mehr Öl im Feuer :angry:. Ich denke mal schon, dass die Kritik grundsätzlich berechtigt war. Nur die Art und Weise war nicht sonderlich sachlich. Wenn ich jetzt aber diesen Kommentar lese, dann scheint es wohl allen Spaß zu machen, die "Gegenseite" anzufeinden.

In anderen Ländern kloppt man auch jedem Fisch eins vor den Kopf, weil auch 10cm Fischies in die Suppe kommen. In Afrika oder im Ostblock lacht man sich garantiert auch darüber tot, dass es in Dtl. Angler gibt, welche leckere Filets wieder zurück ins Wasser setzen. Das heißt doch noch lange nicht, dass es deswegen falsch ist, seine Fänge zu releasen.

Naja, muss jeder selbst wissen, was er macht und wie es er schreibt. Ich finde aber gut, dass du schreibst, dass die Hechte nicht von allein ins Boot gesprungen sind. Sonst fahren wieder Leute hoch, die dann enttäuscht sind, wenn nicht die gleichen Stückzahlen erreicht werden.


18. April 2005, 09:29 Uhr (CEST)

Afrika und Ostblock sind wohl falsche Vergleiche... Die Hechtangler Schwedens, insbesondere in Västervik achten penibel auf die Erhaltung der Hechtbestände und erwarten totales Catch&Release! Nimmt man die Hechtreviere, Angler und deren Reglementierungen in Europa, wo gute Bestände existieren, so fällt eines auf: Überall können Hechte weitgehend mit Laichansatz gefangen werden und wie immer gibt es die Schlaupupser hier... Das praktizieren die Engländer und Schotten, das ist bis Ende März in Holland möglich und auch in Mecklenburg-Vorpommern darf bis Mitte März geangelt werden. Ob die Hechte im Edersee am 15.4. (Schonzeitende!) wirklich schon reif für den Knüppel sind??? In meinen Augen ist es problemlos, nicht laichende Hechte mit der Spinnrute zu fangen, sofern sie released werden. Dort, wo die Knüppelmentalität vorherrscht, schließe ich mich einem resoluten Fangverbot definitiv an, nur um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen!


18. April 2005, 13:09 Uhr (CEST)

@pechi24: ich erwarte gar nicht so viele hechte wie auf der ersten tour, sondern gute fänge, neue erfahrungen, schöne landschaften+nette, kompetente leute. natürlich machen diese berichte appetit, aber auf anderen västervik touren gab`s auch schon andere ergebnisse... erfreulich, um zum thema zurück zu kommen, dass die meisten fische zur nächsten tour schon abgelaicht haben werden. gruß frank


18. April 2005, 13:49 Uhr (CEST)

Frank,

Du hast vollkommen Recht! Uli kann es bestimmt bestätigen, dass diese Stückzahlen nicht der Durchschnitt waren. Und auch wenn man zu besten Jahreszeit an ein Topgewässer Schwedens fährt, kann man mit wenigen Hechtfängen nach Hause fahren. :O Ich setze mir auch jedes Mal Ziele und hoffe, dass ich sie auch erreiche oder sogar toppe. Aber der Einfluss ist leider eingeschränkt. Und außerdem 10 Hechte am Tag reichen aus, es müssen keine 30 sein, können aber... :p


18. April 2005, 14:20 Uhr (CEST)

"Die beste Zeit" ist noch gar nicht so gut fest zu legen... Wir haben objektiv einmal eine sehr gute Woche erwischt, obwohl wir vom Datum her auch schon zur gleichen Zeit, aber mit völlig anderem Ergebnis dort waren. Fragt man die Einheimischen, so schwören die auf die 2. Maihälfte, weil die Hechte dann nach dem Laichgeschäft "so richtig hungrig" sind. Wenn ich ehrlich bin, fische ich lieber auf Hecht, wenn die Räuber etwas anspruchsvoller zu überlisten sind! Die Geschmäcker sind aber verschieden! Unsere ganz große Hoffnung liegt jetzt natürlich auch auf dem Herbst, denn auch von dieser Zeit hört man sehr, sehr viel Gutes und wir hatten bisher zwei mal nicht ganz so viel Glück. Ob uns St. Petri auch dabei in diesem Jahr wohl gesonnen sein wird? Wir freuen uns jedenfalls riesig darauf! :D