kann mann hecht gezielt anfüttern ??

27. März 2007, 21:42 Uhr (CEST)

noch ca 1 monat dann gehts wieder los und da noch ein bischen zeit ist hier die frage kann mann hechte gezielt anfüttern eure meinungen und erfahrungen sind gefragt


29. März 2007, 20:08 Uhr (CEST)

Meinst du über längeren Zeitraum füttern oder direkt beim Ansitz? Ich denke nicht das man das kann, man kann aber eine Futterwolke für Kleinfische anlegen, so das Raubfische von den vielen kleinen Fischen angezogen werden um zu jagen.


29. März 2007, 20:18 Uhr (CEST)

1 genannter fall geht auch aber der 2te ist der beste ich angel an der lippe immer so und es funtioniert wunderbar vl is das auch mit der ausschlag gebende punkt warum ich 4 mal so viel fange wie die andren


29. März 2007, 20:19 Uhr (CEST)

gerade im frühjahr ist es fast ne garantie auf einen oder sogar mehrere bisse habe letztes jahr 4 hechte am tag auf ein und der selben stelle gefangen


29. März 2007, 22:17 Uhr (CEST)

Ja und wie hast du das nun gemacht das Anfüttern? :O


29. März 2007, 23:17 Uhr (CEST)

8 meter stellrute von mitchell super leicht für die länge pose 1 meter vor das seerosenfeld super pose dafür die neue fox predatore strömungspose nehm ich immer für die lippe da auch öfters fette zander vor den seerosemn rauben und dann stellste die rute dahin und machst dir schönes futter fertig so billig wie möglich und mit ner starken wolkenbildung im wassr unddas donnerste jede stunde oberhalb von deinem schwimmer ins wasser unterwasser wuselt dann alles voller futterfische was die hecht hundert pro anlockt und sie attackieren immer deinen toten fisch der kurz über dem futterplatz und über den andren fischen schwebt

die andre variante hab ich in stadtteichen und baggerseen ausprobiert geziehlt 2wochen fischstücke halbe rotaugen und brassen an eine stelle werfen beste zeit dafür ist der winter wo die hechte aktiv nach nahrung suchen hab mehrere gefangen im winter bei eises kälte die etliche stücke rotaugen immagen hatten ab und zu schluckt auch mal einer zu tief deshalb muss ich ab und zu einen mitnehmen im sommer hatte ich mit dieser variante keinen erfolg


30. März 2007, 16:34 Uhr (CEST)

Achso okay, die erste Variante kenne ich, habe ich aber noch nicht ausporbiert. Habe selber zwei Stellfischuten mit 6 Metern (die reichen hier für die Hase völlig aus). Allerdings habe ich ewig nicht mehr auf Hecht angesessen. Vielleicht sollte ich das demnächst wieder tun...


30. März 2007, 19:15 Uhr (CEST)

ich angel nur mit köderfisch weilich es liebe wenn aufeinmal der korken runtergerissen wird oder die grund rute abgeht im gegensatz zum spinnfischen find ich die spannung viel besser weilmann nich sofort weis wie groß der fisch ist wenn er beist zudem fägt mann auf sehr stark befischten strecken mehr als die spinnangler


1. April 2007, 17:08 Uhr (CEST)

Hey Patrick,

da ich mittlerweile fast ausschließlich an Grossgewässern Fische, heißt für mich Hechtangeln suchen und Spinnfischen.

Aber für "Kleingewässer" haben ich und meine "Anlelgang aus der Jugend" ebenfalls mit Köderfisch an der Stellfischrute zehn Jahre lang an der Leine, einem kleinen Flüsschen, beste Erfahrungen gemacht. Wenn wir wussten wo die Räuber stehen, dann war der genau platzierte Köderfisch dort um längen besser als jeder Kunstköder, den gerade die Kapitalen schon kannten... so konnten wir etliche Hechte über 1m mit dieser Methode überlisten!

Da wir mit drei Ruten fischen konnten, stippten wir dann mit einer nebenbei: Das vertreibt die Zeit und du merkst, wenn die Bisse an der Stippe nachlassen, dass ein Räuber sich gerade "anschleicht". Bei meinem verrücktesten Erlebnis attakierte ein Meterhecht mehrmals das Rotauge an der Kopfrute. Ich zog es immer wieder ein Stück zur Seite, doch der Hecht folgte dem Fisch sogar bis auf das Ufer! Der Hecht war schon fast zahm und ließ sich von unserer Anwesenheit nicht beeinflussen. Uns tat es schon fast ein wenig leid, dass wir ihn anschließend fangen mussten :D

Aber Futtermethode Nr.2 hat mich auch schon interessiert: Die Engländer füttern ja gern mit Heringen! Hab es noch nie probiert, aber vielleicht könnte folgende Strategie Erfolg bringen:

1.) Mit Meeresfischen in der Schonzeit füttern, vor und nach dem Laichaufbau fressen die Hechte ja ordentlich und du brauchst keine Angst haben, dass jemand anderes deine Stelle befischt.

2.) Wenig, aber über langen Zeitraum füttern.

3.) Und dann mit halben Fischen angeln!

Da wär ich mal auf die Ergebnisse gespannt!


1. April 2007, 21:01 Uhr (CEST)

wie gesagt die 2 methode hat nur im winter im baggersee guten erfolg gebracht da dann die hechte beutefische aktiv suchen das das ganze im sommer funktioniert glaub ich nicht wirklich

ps komischerweise fang ich auf der stellfischrute nur die sprotten von 60-70 muss glaub ich auch mal zu dir an fluss ich fang die großen nur mit pop up 1 meterüber grund in der lippe


2. April 2007, 21:30 Uhr (CEST)

Hey Parick,

bist natürlich herzlich eingeladen zum Stellfischangeln! Allerdings gab es bei uns Ende des heißen Sommers 2003 ein riesiges Fischsterben, weil ungeklärte Fäkalien in den Fluss gelangten und nahezu alles ausrotteten. Ich habe noch nie eine solche Tragödie miterleben dürfen und war an diesem Tag am Wasser zum Angeln. Der erste Meter Flussufer war komplett mit toten Fischen übersäät, in der Zeitung stand "Todesstreifen Leine".

Seit dem angele ich dort nicht mehr und fahre zum Hechtangeln in den Urlaub!

Aber dennoch: Die Methode war für Großhechte echt der Bringer!

PS: Noch ein Tip: Ich habe es zweimal erlebt, dass ich einige Stunden den Köder 1m vor versunkenem Holz präsentierte, es biss nichts. Als ich dann beim Abbauen den Köder um nur 50cm näher rantreiben ließ, biss ein Meterhecht! Dsehasb versuchte ich es auch bimmer wieder mit treibendem Köder, was oft auch Erfolg brachte. Allerdings nur im Holz: Und da lagen an meiner Lieblingsstelle drei Kiefern im Fluss....


3. April 2007, 20:32 Uhr (CEST)

such angeln mit köderfisch ist noch erfolgreicher als auf einer stelle zu bleiben mach ich auch oft ist fast wie blinkern nur das mann den köfi vor schönen stellen hertreiben lässt und somit viele gute standorte abfischen kann hab schon oft gehabt das kurz vor mir ein spinnfischer mit gummi und co an genau dieselben stellen geworfen hat und keinen biss bekam und meine pose beim ersten driften weg war


4. April 2007, 19:09 Uhr (CEST)

... fische zwar immer wenn möglich mit Kunstködern, aber in kleinen, Hindernissreichen Gewässern ist diese Methode nicht zu schlagen. Da kann man den Hecht so richtig rauskitzeln. Man muss natürlich wissen, wo er steht!

Die meiseten grösseren Hechte und Zanger im Fluss habe ich Ende September/Oktober erwischt. Im August legten die Räuber regelrechte Fastenzeiten ein, mit den fallenden Temperaturen (ab ca. 16°C Wassertemperatur, das Thermometer ist immer dabei) setzte der Laichaufbau ein und es gab regelrechte Fressorgien von manchmal nur wenigen Tagen oder auch Wochen... vielleicht ist das in deinen Gewässern ja ähnlich?