Schon gewußt ?
ehemaliges Mitglied
5. August 2009, 23:50 Uhr (CEST)
Der Aal,
Der Aal ein rätselhafter Riechkünstler.
... unser Aal ein sehr standorttreuer Räuber ist?
... im Experiment umgesetzte Aale aus Entfernungen von mehr als 100 km in ihr Revier zurückkehrten?
... der Aal, vorausgesetzt die Haut bleibt feucht, an Land bis zu 20 Stunden ohne Probleme überleben kann?
... er dabei mit Hilfe der Haut, der Schwimmblase und der Kiemen atmet?
... der Aal im Wasser allerdings relativ empfindlich gegenüber Sauerstoffmangel ist?
... die Schlängler im letzten Mondviertel (kurz vor Neumond) besonders aktiv sind?
... kleine Aale sich im Wattenmeer in den Schlick eingraben, um die Ebbe zu überdauern?
... der Aal den mit Abstand besten Geruchssinn unserer heimischen Fische hat?
... er damit Duftstoffe in Verdünnungen von etwa 1:3 Trillionen wahrnehmen kann?
... dies einer Verdünnung von 1 ml Duftstoff in der 58fachen (!) Wassermenge des Bodensees entspricht?
... Teer- oder Tabakgeruch die Aale verscheuchen, Aminosäuren sie hingegen anlocken können?
... man sich bereits in der Antike (z.B. Aristoteles) den Kopf über die Vermehrung der Aale zerbrach?
... das Laichgebiet der Aale im Atlantik (Sargasso-See, südöstlich der Bermuda Inseln) aber erst 1923 entdeckt wurde und fast 7000 km von der deutschen Küste entfernt ist?
... ihre Laichwanderung mindestens ein halbes Jahr dauert?
... die Aale dieses Gebiet höchstwahrscheinlich mit Hilfe des Erdmagnetfeldes (Kompass-Orientierung) finden?
... es bis heute nicht gelungen ist, dort auch nur einen einzigen ausgewachsenen Aal zu beobachten bzw. zu fangen?
... die geschlüpften Larven des Aals fast 3 Jahre brauchen, um vom Laichge-
biet aus das europäische Festland zu erreichen?
... sie dann ein Gewicht von nur 0,4 g haben?
... die Aallarven bis 1896 als eigene Fischart galten?
... viele Aale gar nicht ins Süßwasser einwandern, sondern in den Küstengewässern aufwachsen?
... Mode-Designer aus Italien sündhaft teure Kleider (ca. 2.500 Mark) aus Aalhaut kreieren?
Annette Dieckow
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6. August 2009, 20:59 Uhr (CEST)
... bitte immer die Quelle angeben, damit es keine Probleme gibt, wegen Rechte usw. :;):
Ansonsten ein sehr interessanter Hinweis von Herrn Wendt :)