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Zielfisch Zander

Sander, Schill, Hechtbarsch, Zahnmaul, Fogasch

  • Moin zusammen! Ich habe mal eine frage an euch, welchen Zanderköder nehmt Ihr? ich wollte Montag los, bin leider auf hecht spez und habe kaum Köder. Was ich habe sind ripleshad von berkley von 5 cm aufwärts. Meint ihr am carolina rig bringt das was??

    Adi / 01.09.2013 - 12:24 Uhr
    • So 10 bis 15 cm lange schlanke gummifische mit no Action Hinterteil in Natur Dekore und passende jigköpfe von 10 bis etwa 30 gr. Kommt auf das Gewässer drauf an! Gruß

      Sascha86 / 03.09.2013 - 14:00 Uhr
  • Kann mir jemand sagen mit welchen Köderfarben man in der Weser im Stadtgebiet Bremen ich gute Zander überliste oder ist eher try and error?

    allroundfreak / 06.02.2013 - 20:33 Uhr
  • Ich habe mir jetzt meine erste Zander Ausrüstung zugelegt und würde gerne wissen mit welchem Knoten (am besten einfach zu binden) ich die Geflochtene mit dem Karabiner verbinde.

    allroundfreak / 06.02.2013 - 20:31 Uhr
    • die Geflochtene und das Fluorocarbonvorfach verbinde ich mit einem Schlagschnurknoten (Clinch) das und den Karabiner mit einem Sixteen-Twenty. Beides sehr einfach und schnell gemacht. Auf http://www.angelknotenpage.de/ findest du jede Menge Knoten Petri!

      Perch / 07.02.2013 - 19:05 Uhr
    • Hallo Perch, wie würdest an einem Gewässer vorgehen das dir unbekannt ist ? Würdest du ein Stahlvorfach montieren oder bleibst du beim Fluoro?

      allroundfreak / 09.02.2013 - 18:46 Uhr
    • Wenn du den Karabiner direkt ans Geflecht knoten willst, würde ich dir einen Palomarknoten wie bei der DS-Fischerei empfehlen, da dieser Knoten wohl am einfachsten ist und beinahe 100% der Tragkraft erhalten bleiben. Für die Verbindung zwischen dem Geflecht und dem Fluoro würde ich einen Albraightknoten verwenden, da dieser Knoten sehr stark und einfach ist und sehr gut durch die Ringe flutscht. den Karabiner befestige ich am Fluoro ausschließlich ohne Wirbel (gegebenenfalls abknipsen) an ner Rapalaschlaufe, um dem Köder maximales Spiel zu gewährleisten. Ich würde an einem fremden gewässer zuerst nach hotspots wie Plateaus suchen und diese mit tieflaufenden Wobblern Bottomtapping absuchen oder größere Gummis verwenden, da sie mehr Reizwirkung haben. Bigbaits wie der 10" Lunker City Fin-S sind teilweise echte Joker. Kleine Zander mit 50-60cm falten diese oft regelrecht zusammen. Bigbaits würde ich immer mit stahl, 2 Stingern und entsprechendem, starken Tackle fischen. Ansonsten würde ich an femden Gewässern dickes 0.60er Fluoro benutzen um keine Fische zu verscheuchen, auch kleine Hechte können damit noch gelandet werden. Bei zuvielen Hechten aber immer Stahl oder Titan mit ca 1,5 meter Fluoro zwischen Vorfach und Hauptschnur, um die Abschreckwirkung zu hemmen. Petri Heil und LG, Pati

      PerchHunterPati / 11.03.2013 - 20:49 Uhr
  • Hab endlich meinen Angelschein und mochte wissen welche größe der Gummifisch zum jiggen auf Zander, Hecht und Barsch haben sollte?

    Shimanofischer / 04.02.2013 - 20:13 Uhr
    • Hi Shimanofischer – Glückwunsch zum Angelschein!!!!! Wenn du regelmäßig Barsche fangen möchtest und viele Fisch-Kontakte suchst, dann empfehle ich dir kleinere Köder. Mepps-Spinner in den Größen 1 bis 2 sind dafür ideal. Auch kleine Twitchbaits zwischen 3 und 5 cm machen Laune! Für Größere Exemplare und Zander empfehle ich dir Köder ab einer Größe von 8 cm!!!!! Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte! Tight Lines Fynn P.S. schau auch mal bei den Angeltechniken rein. z.B. bei der Angeltechnik Twitchen - da findest du sogar ein Video dazu!!!

      Fynn Krause / 05.02.2013 - 09:35 Uhr
    • Hallo allroundfreak, ich erkunde mich im Vorfeld (Internet, Bevölkerung) über die Fischarten und entscheide mich dann für das eine oder andere. Wenn ich Stahl vorschalte, verwende ich Flexonit. Das Fluoro habe ich trotzdem an der Geflochtenen. der Schlagschnurknoten, geht auch durch kleine Ringe, stört also überhaupt nicht, wenn ich dann das Stahl einklinke. Wünsch dir einen schönen Sonntag und wenn du ans Wasser gehst ein dickes Petri! LG Elke

      Perch / 09.02.2013 - 22:31 Uhr
  • J.S.

    I LOVE THIS FISH SO MUCH EVERYWHERE !!!!! :-D

    J.S. / 04.12.2012 - 17:46 Uhr
    • Sean-Paul Perez

      Yeah, Walleye are really great fish! :) Where do you fish for them? Sean

      Sean-Paul Perez / 05.12.2012 - 09:22 Uhr
    • J.S.

      Petri Sean, :-) Ich wohne in Thüringen und wie man weiß gibt es da die Unstrut und da fische ich mit Naturfarben auf verry big Zander !!! Hab schon einen 95cm großen da überlisten der Drill war so unglaublich !!PS :Werde ihn bald hochladen

      J.S. / 05.12.2012 - 15:27 Uhr
  • Zanderfreak01

    Genau der Meinung bin ich auch . Zander sind Hammer cool

    Zanderfreak01 / 17.09.2012 - 18:13 Uhr
  • Es gibt spannenderes, als auf Zander zu Fischen! In jeder Absingphase kann der Biss kommen....

    Jig-Star / 10.08.2012 - 22:16 Uhr
    • Meinste vielleicht es gibt NICHTS Spannenderes, als auf Zander zu fischen?

      Hellgie / 26.08.2012 - 13:19 Uhr
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Beschreibung

Schlanker, spindelförmiger Körper mit kleinen Kammschuppen. Der Kopf des Zanders ist zugespitzt und hat ein zahnbewehrtes Maul mit vielen kleinen Zähnen sowie einzelnen „Hundszähnen“. Der Zander hat zwei Rückenflossen. Die erste ist stachelig und hat 13-15 Strahlen. Die Grundfärbung ist grünlichgrau, der Rücken ist dunkel und der Bauch weiß. Allgemein schlanker als ein gleichgroßer Barsch.

Vorkommen

Über ganz Deutschland verbreitet. Selten lediglich in kleinen oder sehr kalten Gewässern. Der beste Zanderfluss ist der Rhein, die größten Stillwasser-Zander kommen aus der Hohenwarte-Talsperre in Thüringen.

Anglerinfo

Mittlere Größe: 40 - 50 cm; kapital: über 10 Pfd. Gewicht (ca. 80 cm Länge). Fische von über 20 Pfund werden immer häufiger gemeldet. der BLINKER Hitparaden­Rekord liegt bei fabelhaften 37 Pfd. 200 g.

 

Der Zander hat sich bei uns in den vergangenen Jahren zu einem „Leitfisch“ gemausert, und vielleicht sollte man die Brackwasserregion nach ihm benennen. Dort, im Tidenbereich der großen Flüsse, aber auch in deren Mittellauf, ist der Zander zu einem der häufigsten und beliebtesten Fische geworden.

Selbst in kleinen Flüssen und Seen ist er mittlerweile zu finden. Als vorzüglicher Speisefisch wird der Zander gern besetzt und passt sich den unterschiedlichsten Bedingungen an. Durch Verschmutzungen und Überdüngung getrübtes Wasser stört den Nachträuber weniger als viele andere Fische. Hauptsache, es gibt viel Kleinfisch (Ukelei, Stint etc.). Zander leben und jagen im Schwarm, besser gesagt in kleinen Rudeln. Wo einer ist, sind immer mehr.

 

Der Zander ist aber weniger als sein engster Nahrungskonkurrent, der Hecht, an Unterstände gebunden. Er jagt gern im Freiwasser und fühlt sich – im Gegensatz zum Hecht – auch über glattem Sandgrund wohl. Zander sind deshalb nicht immer einfach zu finden, vor allem in großen stehenden Gewässern. Die besten Fangplätze im Fluss sind Vertiefungen in Buhnenkesseln, die Absätze der Steinschüttungen, Spundwände und Strömungskanten.

 

In Seen muss man die üblichen fangträchtigen Plätze absuchen: Sandbänke, Unterwasserberge, versunkene Bäume und Felskanten. Unterholz braucht der Zander auch zum Ablaichen. Wo es nicht von Natur aus vorkommt, kann man durch versenkte Reisigbündel oder ähnliches Laichgründe schaffen und so für kostenlosen Zandernachwuchs sorgen.

Bevor die Zander sich zum Laichen sammeln (April/Mai), kommt man als Angler selten zum Zug, weil die Gewässer noch zu kalt sind. Erst nach der Schonzeit (bis Mitte/Ende Mai) beginnt die Fangzeit, die bis in den Spätherbst andauert. Je trüber der Tag, desto glänzender die Aussichten. Zander sind die richtigen Fische für „Nacht- und Nebel-Aktionen“ – im wahrsten Sinne des Wortes. Jahrelang galt der Zander als ganz schwer zu fangen.

 

Nur kleinste Köderfische, lebend an langen dünnen Posen angeboten, versprachen Aussicht auf Erfolg, nach langer Wartezeit und vielen Fehlbissen… Selbst in bekannt guten Zandergewässern – und davon gab es bis weit in die 80er Jahre nur wenige in Deutschland – schien der Fisch zwischenzeitlich für Jahre verschwunden. Das hat sich gründlich geändert, seit mit Twistern gefischt wird. Die Weichplastikköder, bei uns seit Anfang der 80er Jahre auf dem Markt, haben die Spinnfischerei zur Zandermethode Nr. 1 gemacht und den Nimbus vom unfangbaren Zander zerstört. Weiße und gelbe Einzel- und Doppelschwanz-Twister am roten Bleikopf machten den Anfang, später folgten größere Schaufelschwanz-Fischchen und „moderne“ Farbmuster wie chartreuse (grüngelb fluoreszierend) oder rauchgrau mit feinen Silbersprengseln. Auch die Montagen wurden schnell komplizierter. Fischte man anfangs noch den Köder gefühlvoll, aber direkt an ca. 0,22er Hauptschnur über den Grund hüpfend, gab es bald spezielle Grundbleie und „Bodentaster“ (bottom bouncer), die den Fangerfolg vor allem beim Bootsangeln steigerten.

 

Schleppangler in Dänemark und Holland bewiesen dabei, dass Zander beileibe nicht nur kleine Köder nehmen. Große grellfarbene Schwimmwobbler an der Schleppangel haben sich als einer der besten Zanderköder erwiesen. Nicht nur Köderfische sind mit der Plastikwelle ein wenig aus der Mode gekommen (aber nicht weniger fängig), auch der erfolgreiche Fischfetzen wird kaum noch benutzt. Nur am Spinnsystem (Drachkovitch u.a.) hat sich der „echte“ Fisch als Zanderköder behaupten können.

Einen Zander erkennt man im Drill schnell an den charakteristischen Stößen, ähnlich denen des Barsches. Von kapitalen Exemplaren abgesehen kämpft der Fisch eher träge und ermüdet schneller als ein Hecht. Vorsicht nach der Landung: Zander sind stachlig, nicht nur am Rücken, sondern auch an den Kiemendeckeln und auf den Schuppen. Beim Fischen selbst verlangt der Zander ebenso viel Fingerspitzengefühl wie beim Abhaken. Der Biss ist – vor allem in der kalten Jahreszeit – oft schwer zu spüren.

 

Experten fischen mit dehnungsarmen geflochtenen Schnüren. Lange Ruten mit weicher Spitze werden bevorzugt, monofile Schnüre sollten nicht dicker als 0,25 mm sein und beim Spinnfischen gut sichtbar für den Angler (Leuchtfarben!). Muss man mit Hechtbissen rechnen, kann man ein Kevlar-Vorfach vorschalten. Das ist weich genug, um keinen Zander zu verschrecken und hält notfalls einen Hechtdrill aus. Köderfisch Je kleiner der Köderfisch, desto besser für Zander. Diese alte Anglerregel ist von der Wirklichkeit überholt worden. Ganz kapitale Zander werden häufig auf Köder von über 20 cm Länge gefangen. Spinnsystem Kunst und Natur kombiniert: Tote Köderfische am System sind ein Super-Spinnköder.

Eines der bekanntesten (und fängigsten) kommt aus Frankreich, das Drachkovitch­System aus Bleikugel, Haltedraht und zwei Drillingen. Twister Gelbe Gefahr für Zander. Dieser Köder, ein Twisterschwanz am Bleikopf-Jig, hat das Zanderangeln revolutioniert. Je nach Gewässer braucht man unterschiedliche Kopf-Formen und Köderfarben. Wobbler Wer hätte gedacht, dass Zander auf solche „Bananen“ hereinfallen. Dass die scheuen Räuber auch große Wobbler nehmen, wurde beim Schleppangeln entdeckt.

Latein:

Sander lucioperca

Name:

Zander

Ordnung:

Barschartige

Familie:

Echte Barsche

Gattung:

Sander

Fischtyp:

Raubfische

Barteln:

0

Flossen:

8

Fett Flosse:

Nein

Zahnart:

Fangzähne

Gräten:

Wenige

Giftigkeit:

Nicht giftig

Schuppen:

Schuppen

Wasserart:

Süßwasser