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Zielfisch Hecht

  • ich glaub so viele Hechte wie ich dieses Jahr schon hatte, hatte ich die letzten zwei Jahre nicht. Bin diesjahr schon recht zeitig ans Wasser um auf Hechtpirsch zu gehen. nach langem probieren hab ich mich nach 4 Jahren jetzt auf Gummifische spezialisiert und die Wobbler ganz aus meiner kiste verbannt. in den Bereichen wo ich immer zugegen bin ist das WAsser ziemlich trübe und auch sehr krautig, da rockt mein salt & pepper echt gut! Die meisten Bisse gingen bislang relativ Oberflächennah. Nur der Meter war noch nicht dabei. Gibts da noch was besonderes zu beachten das auch ein richtig großer mal Appetit auf meinen Köder bekommt? lieben gruß

    Ladyfirestorm / 06.05.2014 - 20:35 Uhr
  • Hallo! Ich habe seit langem mal wieder die Rute ausgepackt und bin diese Woche in den Abendstunden an der weser unterwegs. In dem Bereich wo ich Ansetze, ist relativ starke Strömung. Die letzen zwei Tge habe ich mit Wurm auf Grund mein Glück versucht, jedoch ohne Erfolg. Ab heute wollte ich es mal in kleinen "Buchten" veruchen, da wo die Strömung nicht so stark bzw kaum vorhanden ist. Könnt ihr mir vllt noch ein paar Tips geben?

    Alex2085 / 11.12.2013 - 12:28 Uhr
  • Das Gefühl einen `Dicken´ an die Rute zu kriegen ist unbeschreiblich...der Puls geht hoch, alle Muskeln sind gespannt, die Zeit scheint still zu stehen und ihn dann im Kescher toben zu sehen ist die absolute Krönung...Hecht--> absoluter Traumfisch also Hau rein und Petri heil...

    Bors-Hunter / 11.10.2013 - 21:23 Uhr
  • Kann mir jemand tipps geben, wie ich in Krautfeldern, versunkenen Bäumen, usw. am besten mit der Spinnrute erfolgreich angeln kann, ohne Hänger zu bekommen? Florida-rig und stahlvorfach passen irgendwie nicht zusammen...

    PerchHunterPati / 28.01.2013 - 18:28 Uhr
    • ich will nächstes Jahr meinen ersten Hecht fangen und brauche noch ein paar Tipps, da ich mich bisher mit Barschen beschäftigt habe.

      PerchHunterPati / 28.01.2013 - 18:30 Uhr
    • Hi PerchHunterPati, die Situation, die du beschreibst, SCHReit nach Hecht! Ich würde dir empfehlen, dort mit Softjerks und Swimbaits zu angeln! Nimm größere Köder wie z.B. die "Fin S" von Lunker City oder mal einen Keitech "Fat swing Impact". Die andere Variante: nur iim Cover angeln, sonder auch drumherum! Dazu nehme ich gerne den Savage Gear 4Play oder einen Rapala X-Rap-Jointed!! Tight Lines Fynn

      Fynn Krause / 29.01.2013 - 10:11 Uhr
    • Danke für den Tipp, hab noch ein paar Keitech Fat Swing Impact 3,8" am Texas-Rig mit Stahlvorfach, Chikubi-Rig und Finessejig vormontiert, sowie Fish Arrow Flash J's am Finessejig und als unbeschwerter Softjerk. Außerdem noch Bait Breath U30 Rush Craw 4", mit dem ich letzten Sommer meinen bisher einzigen Hecht kurz vor der Landung verloren hatte, am Stahl-Texas-Rig, Stahl-Dropshot-Rig, Neko-Rig, speziellem Hard-Cover-Rig und am Finessejig. Ich habe allerdings nur einen einzigen Swimbait, den Illex/Jackall Deka Hamakuru R-S im Mat-Tiger-Design. Grundsätzlich verwende ich beim Hechtangeln aus Fairness gegenüber dem Fisch nur Stahl oder Titan als Vorfach. Allerdings schalte ich immer ein ca. 1,5m langes Fluorocarbon-Zwischenstück zwischen Hauptschnur und Stahlvorfach.

      PerchHunterPati / 29.01.2013 - 16:20 Uhr
    • Hier die Bauanleitung für das "spezielle Hard/Heavy-Cover-Rig" (leider auf Englisch), funktioniert nur mit Krebsimitationen: https://www.youtube.com/watch?v=Fm5THrJfAdk oder einfach auf Youtube "best rig for fishing heavy grass" eingeben

      PerchHunterPati / 29.01.2013 - 16:36 Uhr
  • ESOX=Lieblingsfisch! :-)

    hecht97 / 26.01.2013 - 22:02 Uhr
  • Ist Junior seit liebling wir fahren fast jede freie Zeit los damit er ihn auf die Schuppen gehen kann. Das Bild neben dem Kommentar ist aus seiner Angelzeitung vom letzten Österreichurlaub.

    Schotte78 / 02.01.2013 - 20:31 Uhr
  • Hab grad ein paar Bilder reingestellt!

    predatorfishing.at / 29.12.2012 - 10:03 Uhr
  • ja da muß ich euch recht geben ein super Fisch ,Gute Drills ,

    dokafun85 / 21.10.2012 - 14:45 Uhr
  • Toller Fisch... kann mich nur anschließen... habe ein schönes video zu diesem schönen Fisch.. http://www.youtube.com/watch?v=162O46Ks-iI Die besten grüße und allzeit Petri Heil Fischenbb - Fischen / Angeln in Berlin Brandenburg

    fischenbb / 31.08.2012 - 17:52 Uhr
  • Meiner auch, machen echt Spass diese Drills

    Freetimescipper / 30.08.2012 - 19:47 Uhr
  • ESOX - Lieblingsfisch!

    MUC Fischer / 13.07.2012 - 16:48 Uhr
    • Sean-Paul Perez

      Finde den Hecht auch super!!! Bitte ein paar Deiner Esox-Fänge in die Community einstellen! Das wäre toll! :) Freue mich auf super Bilder! Tight Lines.

      Sean-Paul Perez / 31.08.2012 - 10:02 Uhr
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Beschreibung

Langgestreckter, seitlich zusammengedrückter Körper. Weit hinten sitzende Rückenflosse (Antrieb!). Das bis über die Augen gespaltene Maul ist „entenartig“ abgeflacht. Das Maul des Hechts ist mit vielen nach innen gerichteten Zähnen übersäht. Die Färbung wechselt nach Alter und Standort, meistens jedoch findet man einen dunkelgrünen Rücken und hellgrüne Flanken. Der Bauch ist weißlich gefärbt.

Vorkommen

Ob im Fluss, Graben oder Teich, im großen See, Strom oder Brackwasser: In fast allen Gewässern kommt der Hecht vor. Vereinzelt sogar bis in die Forellenregion. Als klassische Hechtgewässer gelten pflanzenreiche Teiche und verwilderte Altarme. Große Hechte werden immer wieder in kleinen Baggerseen gefangen, in Strömen wie Donau und Rhein und in großen Seen wie Plöner See oder Starnberger See.

Anglerinfo

Mittlere Größe: 45 - 65 cm; kapital: über 1 m (15 Pfund). Fische von über 30 Pfund sind selten. Rekord der BLINKER-Hitparade: genau 50 Pfund.

 

Wer den Hecht finden will, muss Ausschau nach Kleinfischen halten. Wo sich Schwärme kleiner Weißfische tummeln, ist der Hecht nicht weit. Am liebsten raubt er aus der Deckung heraus. Er lauert in Seerosen und versunkenen Bäumen, aber auch in künstlichen Unterständen wie Stegen und Segelbooten. Außerdem schätzt der Hecht Plätze, wo die Monotonie des Gewässerbodens unterbrochen wird, sei es durch einen Barschberg oder durch eine Vertiefung. Nicht selten lassen sich auf engem Raum, etwa an einem kleinen Barschberg, zwei bis drei mittlere Hechte fangen. Als Einzelgänger können nur die Großfische gelten: Lauern sie in einem Einstand, lassen sie keine jüngeren Artgenossen zu.

 

Oft werden kleine Hechte in den Mägen von großen gefunden. In manchen Seen zieht es die Kapitalen ins Freiwasser. Sie müssen keine natürlichen Feinde mehr fürchten und rauben daher ohne Schutz. Legendär sind die schlanken Renken-Hechte, Fische über 20 Pfund, die den Maränen-Schwärmen im freien Wasser folgen. Am meisten, nämlich die Hälfte seiner jährlichen Nahrung, frisst der Hecht im Frühjahr, vom Ende der Laichzeit (meist im April) bis Mitte Juni. Im Hochsommer lässt der Hunger nach. Ab September, mit dem ersten Frost, frisst sich der Hecht seinen Winterspeck an. Den letzten Höhepunkt erreicht seine Fresswut im Oktober.

 

Ein milder Tag mit Frühnebel bietet beste Chancen. Während der November noch gute Fische bringt, wird’s ab Dezember schwierig: Je tiefer die Temperatur sinkt, desto träger (und folglich schwer zu fangen) sind die Hechte. Vor zehn Jahren noch keine Frage: Auf Hecht ging’s mit lebendem Köderfisch an der Pose, im Herbst knapp über Grund, im Sommer im Mittelwasser. Heute ist der lebende Köderfisch umstritten, und immer mehr Angler greifen zur Spinnrute. Zwei Gruppen von Kunstködern stehen sich gegenüber: Zum einen die Klassiker, so Blinker wie Heintz und Effzett, Wobbler wie Rapala und Big S und Spinner wie der Mepps; zum anderen moderne (Plastik-)Köder aus den USA, angeführt von Gummifisch, Spinnerbait und Oberflächenködern wie Ghost oder Goblin. Die dritte Gruppe der Spinnköder bilden die toten Köderfische am System. Sie sind enorm fängig, werden aber viel zu selten verwendet.

 

Wichtig ist, wie wir den Köder an der Spinnrute anbieten. Je kälter das Wasser ist, desto langsamer und desto tiefer führen wir den Köder. Große Köder fangen bei Kälte, wenn der Hecht Energie spart; kleine im Sommer, wenn er zwischen der Brut raubt. Oft werden gute Hechte überworfen und verscheucht. Besser erst die Unterstände am Ufer abfischen, dann das tiefere Wasser. Sinkende Köder lassen wir an der straffen Schnur zum Gewässerboden taumeln. Schwimmende Wobbler bringen wir durch einen kräftigen Zug auf Tiefe. Die Köder sollten abwechselnd nach oben flüchten und absinken, zur Seite ausbrechen und wieder geradeaus schwimmen. So imitieren wir einen kranken Fisch. Der Hecht zieht diese Beute vor, weil sie für ihn die einfachste ist. Bisse auf Kunstköder quittieren wir sofort mit einem Anhieb.

Bei Köderfisch am System lassen wir den Hecht erst einige Meter gehen. Fliegenfischer verwenden den Streamer, eine große Fischchen-Kunstfliege. Vor allem in verkrautetem Wasser, wo andere Köder Wasserpflanzen haken, ist der Streamer sinnvoll. Er hakt kaum Kraut und lässt sich extrem flach und langsam führen. Wer lieber zur Posen- oder zur Grundrute greift, angelt mit totem Köderfisch. Viele erfolgreiche Hechtangler, vor allem in England, schwören auf diese Methode.

Dabei kommen auch duftintensive Meeresfische wie Stint oder Hering zum Einsatz. Entweder werden sie auf Grund angeboten, wo der Hecht sie aufsammelt. Oder sie suchen an einer (Segel-)Pose das Mittelwasser ab, am besten angeködert mit einem Einzelhaken im Rücken und mit zwei Drillingen in den Flanken, damit sie ihre natürliche Haltung im Wasser einnehmen. Bleibt die Frage nach dem Gerät. Die Rute fürs Spinnfischen ist um die drei Meter lang, Wurfgewicht 20 bis 60 oder 40 bis 80 Gramm. Die Rute fürs Posenfischen sollte etwas länger sein, Wurfgewicht um 100 Gramm, weil schwere Köder zu werfen sind. Die Rolle sollte um die 150 Meter fassen; mehr Schnur ist nicht nötig, denn auch Kapitale flüchten kurz und bullig im Drill. Die Bremse darf nicht haken, sonst explodiert der Hecht an der Oberfläche und schüttelt vielleicht unseren Köder ab.

 

Als Hauptschnur haben sich monofile Schnur mit einer Tragkraft zwischen 5 und 8 Kilo (ca. 0,25 - 0,30 mm) bewährt, je nachdem, ob die Angelstrecke hindernisarm oder -reich ist. Als Vorfach kommt nur Stahl in Frage; Kevlar und gewöhnliche Schnur werden oft von den Hechtzähnen zerrieben. Zur Landung ist ein großer Kescher erforderlich, Bügelweite nicht unter 70 Zentimetern.

Latein:

Esox lucius

Name:

Hecht

Ordnung:

Hechtartige

Familie:

Hechte

Gattung:

Esox

Fischtyp:

Raubfische

Barteln:

0

Flossen:

7

Fett Flosse:

Nein

Zahnart:

Fangzähne

Gräten:

Viele

Giftigkeit:

Nicht giftig

Schuppen:

Schuppen

Wasserart:

Süßwasser
Brackwasser