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Sensationeller Huchen im Sommer

Huchen - 19,6 kg - Gail bei Villach "Revier Äsche"

  • Schöne Fotos&Fisch!

    lucky / 11.09.2013 - 21:47 Uhr
  • Hammer Fisch! Dickes Petri!!!

    Fish_eat_Fish / 22.08.2013 - 05:52 Uhr
  • Heftiger Fisch!!!!! Perti!

    Fynn Krause / 21.08.2013 - 06:41 Uhr
  • Solche Fotos wecken die Angellust. Vor allem ist der Huchen mit einer der am schwierigsten zu beangelnde Fisch und wenn dann mal so ein Brocken dran hängt, einfach Hammer! Beide Daumen hoch!!!

    Steve Kaufmann / 20.08.2013 - 18:09 Uhr
  • Das kann ich gut nachvollziehen! Das grösste Problem besteht darin das es süchtig macht ;) Ich Krieg jedesmal förmliche Adrenalin schübe wenn's. In der rute kracht Und man merkt "das ist nen großer". Das ist Leidenschaft angeln eben ;)

    Christoph B. / 20.08.2013 - 18:05 Uhr
  • Hammer Fisch Cool

    ILLEX / 20.08.2013 - 15:17 Uhr
  • Klasse Fisch und Coole Fotos! Petri dazu.

    Christoph B. / 20.08.2013 - 09:14 Uhr
    • Hallo Christoph! Derzeit keinerlei Einschlafprobleme, Drill im Einschlafen nochmal gedanklich durchgehen. Absolut herrlich. Mit der Fliegenrute werde ich dies wohl nicht mer toppen können. Petri Heil

      gaertn2 / 20.08.2013 - 16:37 Uhr
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Fischart: Huchen

Länge:

121 cm

Gewicht:

19,6 kg

Technik: Fliegenfischen mit Streamern

Gewässer:

Gail bei Villach "Revier Äsche"

Datum:

Do. 08.08.2013

Rute:

Guide Line Klasse 8 einhand 4-teilig, 305 cm Länge

Rolle:

Modula Klasse 6

Köder:

Eigenbaustreamer Hakengröße 6 langschenklig Rehaar und rotbraune Hahnenheckel, Conehead

Beschreibung

Am 08.08.2013 gegen 10.30 Uhr gab mir Petrus den Fisch meines Lebens.

Ich fischte mit einer 4-teiligen Guide Line , Klasse 8, Rolle Modula mit transparenter Sinkschnur Klasse8 und mit 0,26 er Flurcarbonvorfach mit einem Eigenbaustreamer (ca 3,5 cm Rehhaar u. rotbraune Hahnenheckel, Hakengröße 6 langschenklig in einem tiefen Gumpen der Gail unterhalb von Müllnern im Revier des Fischereivereines „Äsche“.

Plötzlich hatte ich meines Glaubens einen Hänger. Als ich die Schnur mit der Hand erfasste und versuchte, den Hänger rutenschonend zu lösen gab es einen starken Ruck an der Schnur. Ich ließ die Schnur sofort los und schon ging die Post ab. Der Fisch flüchtete ca 70 bis 80 m flußabwärts und stellte sich in die Strömung. Da ich auf einem Felsen in der Flußmitte oberhalb des großen Gumpens stand blieb mir nichts anderes übrig als mich in das Wasser zu begeben. Ich schwamm rücklings mit der Strömung durch den Gumpen und holte dabei ständig Schnur ein. Als ich etwa 10 m oberhalb des am Grund stehenden Fisches war ließ ich mich an das Ufer treiben und ging danach schnurgebend etwa 10 m unter den Fisch. Als ich mit der Rute Druck auf den Fisch ausübte schwamm dieser wieder etwa 40 m flussaufwärts in eine Rausche unterhalb eines großen Steines. Ich begab mich bis etwa 5 m unter den Fisch und konnte ihn an die Oberfläche bewegen. Danach schwamm der Huchen etwa in Flußmitte und wand sich üblich für einen Huchen  in der Längsachse. Ich positionierte mich etwa 10 m unterhalb des Fisches und hielt meine Rute so hoch wie möglich damit der Fisch sich nicht wieder auf den Grund des Flusses begibt. Nach etwa 10 Minuten ließ sich der Fisch mit der Strömung treiben. Ich begab mich ebenfalls in Flußmitte und machte mein Gaff bereit. Als der Fisch auf meiner Höhe war, konnte ich den Huchen mit dem Gaff zwischen den Brustflossen haken und an Land ziehen. Vom Anbiss bis zu diesem Zeitpunkt waren etwa 45 Minuten vergangen. Ich zitterte am ganzen Körper. Das war Adrenalin pur.

Ich konnte es nicht fassen, der Fisch maß 121 cm. Ein prächtiger Rogner. Ich telefonierte sofort mit dem Obmann des Fischereivereines Äsche. Dieser war etwa 30 Minuten später vor Ort und wir machten wunderbare Bilder von dem Fisch.

Ich bin mir sicher, dass dies der Fisch meines Lebens ist.  Zu einem späteren Zeitpunkt wurde der Fisch mit einer Fleischerwaage gewogen:  19 kg und 600 Gramm. Wahrlich der Fisch meines Lebens.

Und das mit einem 26er Vorfach (Tragkraft: 5,3 kg). Der reine Wahnsinn.