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Nanofil-Dauertest: Mein erster Karpfen beim Rotaugenangeln

Karpfen - 1,25 kg - Talsperre Kriebstein

  • Von mir auch ein ganz dickes petri für dieses tolle bild .D

    SteFANGi / 23.02.2015 - 13:31 Uhr
  • Von mir auch ein ganz dickes petri für dieses tolle bild .D

    SteFANGi / 23.02.2015 - 13:31 Uhr
    • Danke sehr, ich freue mich immer über positives Feedback ^^

      PerchHunterPati / 11.03.2015 - 14:25 Uhr
  • Danke :D ich habe mich echt riesig gefreut, mein erster Karpfen und das am leichten Gerät ;D Tight lines, Pati

    PerchHunterPati / 16.08.2013 - 08:58 Uhr
  • HEEEEEEYYYYYY, tolles Foto! Ganz dickes Petri!

    Fynn Krause / 15.08.2013 - 06:42 Uhr
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Fischart: Karpfen

Länge:

40 cm

Gewicht:

1,25 kg

Technik: Einfache Posenmontage

Gewässer: Talsperre Kriebstein

Datum:

Mo. 05.08.2013

Rute:

Mitchell Premium 2 272 5/15 Spin

Rolle:

Shimano Allivio 2500 FB

Ködermodell: Mais

Beschreibung

Ich habe die Nanofil von Berkley 2 Wochen lang täglich mehrere Stunden lang gefischt um mir endlich selbst ein Bild davon zu machen, was die Schnur wirklich kann, da sie in sämtlichen Internetforen gleichermaßen als der größte Müll oder als supertolle Schnur beschrieben wird. Übernächste Woche werde ich sie auch noch 10 Tage an der kroatischen Adria testen, wo ich zum ersten mal Meeresangeln werde.

Hier meine Ergebnisse: Nachteile:

-Sehr steif und sehr hoher Memory-Effekt, sie kringelt sich auch jetzt noch beim werfen, ich hatte aber bis jetzt noch keine Perücken

-Die deutschen Tragkraftangaben stimmen nicht, sie trägt ca. nur 2/3 der angegebenen Tragkraft, die amerikanischen Angaben stimmen aber. Man sollte immer ein mindestens 1.5m langes Fluorocarbonvorfach als Schockabsorber vor solch ein feines Geflecht ohne Dehnung schalten.

-Sie wird unter Druck sehr leicht platt, was mir aber nichts ausmachte

-Die Schnur ist sehr, sehr glatt, normale Knoten halten nicht. Allerdings halten die speziellen Knoten auf der Anleitung sehr gut, sofern sie sauber und die Windungen parallel gebunden und der Knoten befeuchtet wurde. Notfalls wirkt ein Tropfen Sekundenkleber Wunder. Falsch gebunden rutscht die Schnur einfach durch oder kappt das Vorfach. Ich hatte beim Knoten allerdings keine Probleme.

-Da die Schnur kaum abriebfest ist, sollte man die Schnur ab und zu kontrollieren und die Schadstellen entfernen, da sie hier immens an Tragkraft verliert.  

-Die weiße Schnur verfärbt sich recht schnell und nimmt dann die Farbe des Wassers an, was mir aber nichts ausmacht.

-nicht für Multis und BCs geeignet

-nicht sehr haltbar

Vorteile:

-Durch die glatte Oberfläche erhöht sich die Wurfweite bei gleichem Kraftaufwand enorm, man kann zielgenauer werfen.

-null Dehnung, guter Köderkontakt und Anhiebe auf Distanz kommen besser durch.

-Sehr leise, das nervige Geflechtgeräusch beim einkurbeln entfällt

-Sehr günstig und vor allem preiswert.

Meiner Meinung nach ist die Nanofil eine gute, preiswerte Schnur, auch wenn viele nicht so denken werden wie ich. Ich finde, dass die Vorteile überwiegen, da man gegen die meisten Nachteile etwas tun kann oder sie nicht sooo sehr ins Gewicht fallen. Für Leute, die sich nicht sicher sind, ob sie nun ein Geflecht oder eine Mono fischen sollen und sowohl preislich und auch von den Eigenschaften einen Kompromiss eingehen wollen, ist das meiner Meinung nach eine gute Alternative. Der gezeigte kleinere Karpfen, der auf ein einzelnes Maiskorn einen halben Meter unter der Oberfläche biss, war auch am sehr leichten Gerät kein Problem für die Nanofil, die mir einen Hammer Drill bot.