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Angeltechnik Wasserkugel

Pose-Wasserkugel

  • isst gans nett aber wie funktioniert das?

    boilieomlett / 19.03.2013 - 07:46 Uhr
    • Fabian

      Hi eig. ist die Wasserkugel wie eine Pose aber das größte Einsatz gebiet hat sie in der Forellenangelei da sie beim schleppen und beim Spinnfischen als beschwerer benutzt wird um größere Wurfweiten zu erzielen. Aber sie lässt sich auch super für schwimmbrot nehmen oder einfach als Auftriebskörper. Indemsinne ist die Wasserkugel fast überall einsetzbar.

      Fabian / 04.11.2014 - 15:49 Uhr
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Beschreibung

Die Wasserkugel

 

In vielen Angelgerätekästen fristet die gute alte Wasserkugel ein ärmliches Dasein. Allenfalls als Verlegenheitspose wird sie noch eingesetzt, meistens am Forellensee, spöttisch belächelt von Anglern, die elegant mit Sbirolinos angeln. Das hat die Wasserkugel nicht verdient, denn sie ist ein echter Tausendsassa – richtig eingesetzt, ein wirklich guter Bissanzeiger und ein höchst variables Wurfgewicht. Klar, der größte Nachteil der Wasserkugel ist ihre Fülligkeit. Wenn sie auf’s Wasser klatscht, ist das, verglichen mit einem Sbirolino, wie die Arschbombe eines übergewichtigen Teenagers gegen das fast spritzerfreie Eintauchen eines Hochleistungs-Turmspringers vom Zehner.

 

Forellenpose

 

Die Wasserkugel wird immer in Verbindung mit einem langen Vorfach eingesetzt, auf welchem eine zusätzliche Auftriebsperle als Bissanzeiger sitzt. Gerade an großen Seen, an denen es auf Wurfweite ankommt, sind Wasserkugeln für diese Methode ideal. Mit Wasser gefüllt, sind sie nämlich richtige Weitwurfraketen. Aber sie lassen sich auch zum normalen Angeln mit Maden, Würmern oder Bienenmaden als Köder einsetzen. Um diese Köder in Grundnähe zu befördern, sollte man zwei bis drei kleine Bleischrote auf die Schnur klemmen. Gut geeignet sind Wasserkugeln beim Forellenangeln mit der Spinnrute und Fliegen als Köder, insbesondere Trockenfliegen. Diese werden einfach an einem ca. 2 m langen Vorfach hinter der Kugel angeboten. Raubfischpose Aber die Wasserkugel ist keine Pose ausschließlich für Angelseen: Besonders gut geeignet sind Wasserkugeln beim Hechtangeln immer dann, wenn man den Köderfisch knapp unter der Oberfläche anbieten will oder muss, z.B. über Krautfeldern oder in ganz flachen Poldern.

Beim Welsangeln kann man die Wasserkugel als Unterwasserpose nutzen, sogar als Rasselkugel. Hierfür befüllt man eine runde oder ovale Kugel einfach mit einigen Bleischroten, welche dann für den gewünschten Rasseleffekt sorgen, der die räuberischen Bartträger anlockt.

 

Friedfischpose

 

Ideal sind die kleinsten Wasserkugeln auch zum Angeln auf oberflächennah stehende oder besonders misstrauische Friedfische, als da wären Rotfedern, Döbel oder auch Rotaugen. Hinter die Kugel montiert man ein etwa 150 cm langes Vorfach und bietet Oberflächenköder an, z. B. Heuschrecken oder Schwimmbrot. Meerespose Wenn im Frühjahr die Hornhechte an die Ostseeküste kommen, hat die Wasserkugel ihren „Star-Einsatz“: Mit ihr lassen sich Fischfetzen und Wattwürmer oder Fliegen oberflächennah präsentieren. Verschweigen darf man auch nicht, dass so mancher Meerforellenangler einen fetten Tauwurm an der Wasserkugel durchs Meer dreht, statt die Salmoniden „standesgemäß“ mit Blinker oder Fliege zu überlisten. Aber dass man mit der Wasserkugel auch die Köder für Makrelen, Stöcker, Wolfsbarsche oder Meeräschen anbieten kann – Fische, die im Sommer die Nordseeküste bevölkern, ist gar nicht so bekannt. Dabei ist das wirklich die einfachste Art und Weise, diesen Fischen Naturköder in der Brandung anzubieten!

Name:

Wasserkugel

Weitere Namen:

Pose-Wasserkugel

Methode:

Posenangeln

Gruppe:

Forellensee

Anfüttern:

Ohne Anfüttern

Minimale Rollengröße:

2500

Maximale Rollengröße:

4000

Minimale Rutenlänge:

240 cm

Maximale Rutenlänge:

450 cm

Rollenart:

Stationärrollen

Tipps und Tricks