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Angeltechnik Splitshot Rig

Finesse-Splitshot-Rig

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Beschreibung

Für das Splitshot-Rig braucht man neben Haken und Köder nur ein einzelnes Bleischrot, das im Abstand von 20 bis 60 Zentimeter vor den Haken aufs Fluorocarbon-Vorfach geklemmt wird. Mit dieser einfachen Montage lassen sich hervorragend Barsche und Zander fangen.

 

Die Splitshot-Montage ist die einfachste aller amerikanischen  Montagen. Allerdings ist sie aufgrund des geringen Gewichts eines einzelnen Bleischrotes nur in Tiefen unter vier Metern und bei wenig Strömung einzusetzen, weil man sonst den Kontakt des Bleischrotes zum Grund verliert.

Der Gummiköder, entweder ein Fischchen, Wurm oder Salamander wird wie beim Texas- und Carolina-Rig auf einen 1/0er oder 1er Haken gezogen. Danach klemmt man das Bleischrot  auf das Vorfach. Am besten verwendet man weiche englische BB- (0,4), AAA- (0,8) oder SG-Schrote, weil diese die Schnur nicht so stark  einklemmen und beschädigen wie hartes Blei. Außerdem lassen sie sich mit einem Handgriff wieder vom Vorfach entfernen und gegen ein leichteres bzw. schwereres Schrot austauschen.

Die Köderführung der SplitshotMontage ist ebenfalls recht einfach. Sobald das Bleischrot nach dem Auswerfen den Grund erreicht hat, wird der Köder langsam aber stetig eingeholt. Dabei muss das Blei immer Grundkontakt haben.

 

Würmer mit Auftrieb


Weil der Gummiwurm nicht auf einem starren Bleikopf aufgezogen wird, spielt er verlockender im Wasser und kann von Räubern wie Zandern und Barschen leicht eingesaugt werden. Verwenden Sie am besten Gummiwürmer, Salamander oder Weichplaststikkrebse,   die stark gesalzen oder mit Lockstoffen versehen sind. Diese treiben zum einen gut auf und werden zum anderen von den Fischen länger im Maul behalten als unbehandelte Köder. Das gibt Ihnen ein wenig Extra-Zeit, den Anhieb zu setzen. Doch auch Tau- oder Rotwürmer lassen sich hinter dem Bleischrot fischen, vor allem wenn während der Raubfischschonzeit der Einsatz von Kunstködern verboten ist.

 

Für Bonus-Fische

 

Mit dem Splitshot-Rig sucht man Stellen ab, die auf den ersten Blick unspektakulärer erscheinen als Krautfelder, versunkene Bäume oder Barschberge. Das sind zum Beispiel Flachwasserzonen, kleine Aufschüttungen und ansonsten unauffällige Ufer, die von den meisten Anglern übersehen und damit unbefischt gelassen werden. Nicht selten stehen hier die Fische, vor allem in stark beangelten Gewässern.

Auch an Plätzen, an denen schon andere Angler vor Ihnen gefischt haben, kann man mit der Bleischrot-Montage noch den einen oder anderen Fisch „abgreifen”.

 

Immer anschlagen!

 

Doch so einfach Montage und Köderführung sind, die Bisserkennung bei der Splitshot-Montage bedarf einiger Übung: Meist spürt man nur einen leichten Widerstand , als ob ein Blatt sich am Haken verfangen hätte oder die Schnur sich etwas spannt. Setzen Sie in einem solchen Fall immer einen Anhieb!

Da auch die Splitshot-Montage zu den feinen Angeltechniken gehört, sollte das Gerät nicht zu stark gewählt werden.  Leichtes Spinngerät mit 0,20er Schnur und einem 0,18er Fluorocarbon-Vorfach reicht aus. Gummiwurm, Salamander oder Plastikkrebs als Köder, Wide Gap-Haken und ein paar Bleischrote — mehr braucht man nicht, um mit der Splitshot-Montage erfolgreich zu sein.

Name:

Splitshot Rig

Weitere Namen:

Finesse-Splitshot-Rig

Methode:

Spinnfischen

Gruppe:

Raubfischangeln

Anfüttern:

Ohne Anfüttern

Minimale Rollengröße:

1000

Maximale Rollengröße:

3000

Minimale Rutenlänge:

190 cm

Maximale Rutenlänge:

220 cm

Rollenart:

Multirollen
Stationärrollen

Tipps und Tricks

Diese Montage eignet sich besonders gut, um flache Gewässerbereiche nach hungrigen Räubern abzusuchen! Wer leicht und unauffällig fischt, wird von der Bissfrequenz her deutlich im Vorteil sein.