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Angeltechnik Schlepppose-Forellensee

Schleppen mit Pose

  • PPEGO

    du kannst aber auch mit dem spiro teig schleppen

    PPEGO / 06.11.2013 - 16:19 Uhr
  • Wie lang sollte hier das Vorfach sein? Auch 2 m ? Vor habe ich mit 2-4gramm Posen zu fischen.

    Waller-Ralle / 29.04.2013 - 14:30 Uhr
    • PPEGO

      Ne brauchst du nicht so lang wie beim Spiroangeln 1,00 m oder 1,40 m ist genug wenn du es länger machst ist die Gefahr höher das alles verdreht. :)

      PPEGO / 05.11.2013 - 17:12 Uhr
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Beschreibung

Heiss auf Forellen

 

Während die Forellen im Winter meist tief und im Sommer nahe der Oberfläche umher schwimmen, können sie sich im Frühling überall befinden. Ständig wechselnde Witterungen mit Kälteeinbrüchen, veränderlichen Winden und der Wechsel zwischen Sonne und Regen lässt die Forellen heute oben und am nächsten Tag tief stehen.

 

An einigen Tagen trifft man die Fische sogar im Stundenrhythmus in unterschiedlichen Tiefen – morgens meist hoch, mittags tief und abends wieder hoch. Außerdem gebärden sich die Forellen bei den steigenden Wassertemperaturen größtenteils räuberisch und jagen aggressiv den geschleppten Ködern hinterher. Doch Vorsicht: Verlassen Sie sich nicht darauf, an einigen Tagen reagieren Forellen extrem misstrauisch und nehmen nur stehende Köder.

 

Eine gute Antwort auf dieses Verhalten ist das Angeln mit der Posenmontage. Zum Einen lässt sich die Höhe blitzschnell verstellen, zum Anderen lässt sich diese Montage sowohl vortrefflich schleppen, als auch still stehend benutzen. Allerdings sollte man dazu wissen, wie sich sein Köder unter Wasser verhält und in welcher Tiefe er sich bewegt.

 

Pause machen

 

Beispiel Schleppen: Beim gleichmäßigen Schleppen zieht der Köder etwa auf der Hälfte zwischen Blei und Oberfläche seine Bahn. Das liegt daran, dass das Blei durch den Wasserdruck etwa im Winkel von 45 Grad nach hinten weg steht. Auf dieser Höhe läuft dann auch der Köder. Um es noch mal deutlich zu sagen: Haben Sie die Pose zwei Meter über dem Blei befestigt, läuft Ihr Köder beim Schleppen in einem Meter Tiefe – unabhängig von Vorfachlänge und Köder.

Die Bisse kommen allerdings sehr häufig bei Schlepppausen, weshalb Sie etwa alle fünf Meter einen kurzen Stopp einlegen sollten. Das Blei zieht es bei dieser Gelegenheit Richtung Tiefe – soweit alles klar.

 

Doch was macht der Köder?

 

Schwimmteig steigt auf, je nach Vorfachlänge sogar bis zur Oberfläche. Dies kann durchaus gewollt sein, wenn sich die Forellen eher in der oberen Wassersäule aufhalten. Köder, die schwerer als Wasser sind, wie Würmer, Maden oder sinkende Pasten, zieht es dagegen Richtung Grund – richtig wenn die Fische eher tief stehen. Mit einem kleinen Trick können Sie die Forellenpaste sogar jigartig führen. Ein kleines Bleischrot wird unmittelbar vor dem Haken  befestigt. Bei Stopps sinkt der Köder jetzt jigartig in Richtung Tiefe ab – für manche Forellen unwiderstehlich.

 

Diese variantenreiche Köderführung birgt mehrere Vorteile. Erstens suchen Sie mehrere Wassertiefen ab. Zweitens hebt sich Ihr Köder von den übrigen, gleichmäßig wie auf Schienen gezogenen Ködern ab, sodass auch erfahrene Forellen noch etwas Neues finden und zupacken.

Name:

Schlepppose-Forellensee

Weitere Namen:

Schleppen mit Pose

Methode:

Posenangeln

Gruppe:

Forellensee

Anfüttern:

Ohne Anfüttern

Minimale Rollengröße:

2000

Maximale Rollengröße:

3500

Minimale Rutenlänge:

300 cm

Maximale Rutenlänge:

390 cm

Rollenart:

Stationärrollen

Tipps und Tricks