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Angeltechnik Method Feeder

Feedern-Methodfeeder

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Beschreibung

Neue Trends beim Friedfisch­angeln kommen fast immer aus England. So ist es auch beim Angeln mit dem Method Feeder. Aber bringt das, was an den Seen auf der Insel funktioniert, auch die Fische auf dem Kontinent an den Haken? Die Antwort lautet: Ja! Hier erfahren Sie, wie diese Methode funktioniert.


Aufbau 
 

Was ist das Besondere am Method Feeder? Im Gegensatz zum herkömmlichen Feedern, wo sich der Köder etwas abseits der Futterladung befindet, wird beim Angeln mit dem Method Feeder der Köder direkt in der Mitte des Futters platziert. Dadurch müssen die Fische nicht lange suchen, bis sie auf den Hakenköder stoßen, und man kann schon nach kurzer Zeit mit einem Biss rechnen.


Spezieller Feeder


 
Einige Experten verwenden gerne einen speziellen Method Feeder (Flatbed Method Feeder). Bei diesem Modell befindet sich an der Unterseite ein flaches Blei. Dadurch sinkt der Method Feeder immer so ab, dass Köder und Futter nicht vom Korb verdeckt werden und frei liegen. Befüllt wird der Feeder bei den ersten Würfen mit Grundfutter (Match Method-Mix, z.B. von von Sonubaits) und danach mit  zwei bis vier Millimeter großen, angefeuchteten Pellets.
Mit dem Grundfutter werden kleine Weißfische angelockt. Balgen sich die Kleinfische um das Futter, werden auch die größeren Exemplare neugierig, die sich auf die Pellets stürzen. Um den Method Feeder mit Pellets zu bestücken, gibt es eine besondere Technik. Man benutzt eine spezielle Form (Method Moult), die er mit Pellets befüllt. Danach drückt er den Method Feeder in die Form. Ein Druck auf den Auslöser der Form, und schon kann man den bestückten Feeder entnehmen. Vorteil dieser Methode: Das Gewicht des Futterkorbs ist immer gleich. Und das steigert die Zielgenauigkeit der Würfe. Der Method Feeder läuft frei auf der Schnur, als Vorfach verwendet man eine Haarmontage, die mit Pellets beködert wird. Da sich das Pressfutter nicht wie ein Boilie mit der Ködernadel aufziehen lässt, bringt man den Pellet mit Hilfe eines sogenannten Pelletbands am Haar an.

 

Richtig Auswerfen

 
Die Montage ist fertig, jetzt geht’s ans Auswerfen. Bevor der befüllte Method Feeder auf die Wasseroberfläche trifft, bremsen Experten die Schnur mit dem Finger ab. „Es ist wichtig, dass der Feeder mit einem leisen Geräusch eintaucht. Wenn es richtig klatscht, ist der Method Feeder mit der Seite, an der sich das Futter befindet, zuerst aufgeschlagen. Dann besteht die Gefahr, dass sich das Futter löst, bevor die Montage den Gewässergrund erreicht.“
Köder und Futter liegen am Boden, die Spannung steigt. Wird sich die Methode von der Insel bewähren? Zeit zum Zweifeln bleibt nicht, denn schon nach kurzer Zeit ist die Rute zum ersten Mal krumm. Eine Schleie hat Gefallen am Pressfutter gefunden. Ein Anhieb muss nicht gesetzt werden, der Fisch hat sich durch das Gewicht des Method Feeders selbst gehakt. Und es handelt sich nicht um einen kleinen Fisch, sondern um eine grüne Schönheit in absolut vorzeigbarer Größe.

Name:

Method Feeder

Weitere Namen:

Feedern-Methodfeeder

Methode:

Grundangeln

Gruppe:

Friedfischangeln

Anfüttern:

Mit Anfüttern

Minimale Rollengröße:

3000

Maximale Rollengröße:

6000

Minimale Rutenlänge:

360 cm

Maximale Rutenlänge:

390 cm

Rollenart:

Stationärrollen

Tipps und Tricks