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Angeltechnik Heringspaternoster

Heringsmontage, Heringssystem

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Beschreibung

So ganz genau weiß man nie, wann sie kommen – aber sie kommen! In diesem Jahr etwas später, weil der Winter so hart war. Millionen Heringe sind wieder an der Küste, um zu laichen. Und tausende Angler pilgern an die Ostseeküste, um Heringe zu fangen. Mehr als einen Fischereischein und in Meckpomm den Küstenschein braucht man nicht, oder doch? Heringsangeln ist eigentlich einfach, und trotzdem hat jeder Angler seine eigene Sicht der Dinge. Das geht beim Heringsblei los und endet bei der Verwertung des Fanges.


Natürlich fängt am besten!

 

Eins steht fest: Heringsfliegen mit echter Fischhaut fangen deutlich besser als mit Flügeln aus Plastik oder Folie. Wobei es auch Folien zu geben scheint, die der Fischhaut sehr ähnlich sind und ebenfalls gut fangen. Gar nicht gehen Flügel aus hellem Kunststoff. An manchen Tagen sind es rote Farbtupfer an der Fliege, die den einen oder anderen Hering mehr bringen. Meist sind die Knoten leuchtrot lackiert, es gibt aber auch Fliegen mit kleiner, roter Perle. Perlen sind allerdings ein Thema für sich. Bei fast allen Heringsfliegen ist heutzutage eine kleine Perle vorgeschaltet, meist eine Fluoperle. Sie machen die Fliege zwar attraktiver, aber nicht unbedingt auch fängiger. Es gibt Tage, an denen Fliegen ohne Perlen besser fangen als mit. Das Gleiche gilt auch für zusätzliche Federn. Das macht die Fliegen schön bunt, ist aber beim Heringsangeln gar nicht nötig. Solche Paternoster sind meist besser fürs Barschangeln. Kurz gesagt: Um flexibel zu sein, sollte man immer ein paar unterschiedliche Paternoster dabei haben - aber zu bunt sollte man es nicht treiben … Heringsbleie können mehr als nur fliegen Die Hauptaufgabe des Heringsbleies besteht darin, als Wurfgewicht den Köder zum Fisch zu befördern. Wellblechartige Bleie haben eine Wellenform, und daher bewegen sie sich schlängelnd durchs Wasser, wenn sie gezogen werden. Das überträgt sich auf die Fliegen des Heringspaternosters. Klassische, „normale“ Heringsbleie sind mittelgroß, mittelschwer (um 50 g) und rot-weiß bemalt. Sie wirken eigentlich immer, sind aber nicht so beliebt bei Spezialisten. Die „Blitzer“-Bleie haben einen blitzenden Silberstreifen oder sind sogar ganz blitzeblank. Das lockt den Heringsschwarm aus größerer Entfernung zu den Ködern. Als Alternative kann man auch einen alten FZ-Blinker nehmen. Die „Flieger und Schweber“ werden gerne genommen, wenn die Heringe sehr weit draußen stehen und weit geworfen werden muss. Im Nahbereich sind große Bleche wirksam, die nur ganz langsam sinken und dabei auch noch wippen. Flossenartige Heringsbleie drehen sich nicht im Wasser, wenn sie gezogen werden. Beim Absinken wippen sie seitlich hin und her und beeinflussen die Bewegung der Fliegen. „Boots-Minis“ sind recht klein und leicht, um mit viel Gefühl die Wasserschichten unter dem Boot abzufischen.

Name:

Heringspaternoster

Weitere Namen:

Heringsmontage, Heringssystem

Methode:

Spinnfischen

Gruppe:

Meeresangeln

Anfüttern:

Ohne Anfüttern

Minimale Rollengröße:

3000

Maximale Rollengröße:

4000

Minimale Rutenlänge:

240 cm

Maximale Rutenlänge:

330 cm

Rollenart:

Multirollen
Stationärrollen

Tipps und Tricks