ANGELN.de / Angel-Wiki

Angeltechnik Feedern

Feedern-Winkelpicker, Angeln mit Futterkorb, Futterkorb

  • Servus und Petri, Bin recht neu was das Angeln angeht und interessiere mich fürs feedern und method feedern. Baue in der Regel an einem Seitenbecken vom Main auf also nicht all zu grosse Stöhmung... Bin eifrig dabei aber leider noch ohne Erfolg.... selbst die verd.... Grundel hat so überhaupt keine Lust momentan.....😆 Meine Frage: ist es einfach noch zu kalt für den Erfolg oder doch Benutzerfehler.... Angele momentan mit Futterkorb und einem Paniermehl, Haferflocken, Vanillezucker, Mais -Mix. Sollte ich doch lieber mal Fertigfutter im Zubehörladen besorgen bzw Method Mix Futter? Wäre echt cool ein paar Tips von Profis aus dem Bayrischen Hessischen-Maingebiet zu bekommen... Danke schon mal im voraus..... 🎣🎣🎣

    Fraschi / 13.03.2016 - 18:12 Uhr
  • Bin auch der Meinung das Feedern was für den Einsteiger ist, ja sogar gerade gut für Einsteiger, da man ja doch wenn die Fische am Platz ist oft schnell viele Fische hintereinander fängt, dadurch sammeln Neulinge schnell Erfahrungen in sachen Bisserkennung und Drill. Kleiner Tipp: Habe schon oft festgestellt das kleine Köder wie ein Maiskorn oder 2-3 Maden oder Caster oft besseren erfolg bringen als große Maisketten oder ganze Würmer.

    AllrounderJS / 03.01.2016 - 22:16 Uhr
  • Ich bin der Meinung, dass das Feedern auch für Anfänger sehr gut geeignet ist!

    christian# / 08.05.2015 - 19:39 Uhr
  • hi ich fische mit der Winkelpicker 18 ner Hauptschnur köder ist der Mais und benutze Futterkorb hab damit 5 Schleien in 45 min gefangen

    KarlOfTinca / 06.08.2013 - 07:49 Uhr
  • Feedern, kann man nur weiter empfehlen ... Macht richtig spaß, wenn man einen guten Lauf hat.

    Brassenangler / 10.06.2013 - 07:15 Uhr
  • hi kann mir einer sagen wie ich das mit dem futter körbschen bauen muss ich habe da von keine anug es gibt so vill anscheit wie man das baut also hilffe bitte

    christopher / 30.10.2012 - 09:00 Uhr
    • Fabian

      Die einfachste Montage ist das du den Futterkorb direkt auf die Hauptschnur ziehst, am einfachsten ist das wenn du am Korb ein Wirbel hast, dann fixirst du das ganze mit einem Posenstopper auf die gewünschte höhe, dann das Vorfach an die H-Schnur binden und los gehts. Viel Spaß und Petri Heil mit der Montage

      Fabian / 03.11.2014 - 20:11 Uhr
  • hi um welche zeit kann ich immer einen karpfen fangen ??? früh,mittag oder abens oder sogar nachts

    karpfenangler123 / 06.10.2012 - 20:11 Uhr
    • Hi, das mit den Karpfen ist so eine Sache. Eins steht aber fest: eine Fang-Garantie, gibt es nie! Generell gelten die Dämmerungsphasen und die Nacht als top Beißzeiten! LG FYNN

      Fynn Krause / 08.10.2012 - 09:54 Uhr
  • wir nehmen frolic und als futter 4x4 von decatlon mit mais haferflocken und buttervanille oder rum aroma

    ricardo / 30.09.2012 - 13:18 Uhr
  • Du solltest auf jeden fall partikel wie z.B Mais oder Hnaf bei mischen und vanille zucker hinzugeben.

    Aptyp / 26.09.2012 - 16:11 Uhr
  • Hi Chris, wenn du viel Strömung an deinem Angelplatz hast, dann nimmt auf jeden Fall ein schweres Futter – und davon nicht zu wenig ;-) Tight Lines Fynn

    Fynn Krause / 29.08.2012 - 14:14 Uhr
  • Brassen und Rotaugen und was für ein futter ist am besten ??

    christopher / 29.08.2012 - 08:09 Uhr
  • Es kommt immer drauf an, was du fangen möchtest. Ich angel sehr gerne auf Barben, Brassen und Rotaugen am Rhein. Ich benutze dazu eine Feederrute mit einem Wurfgewicht bis 180g und einer monofilen Schnur von 0,25mm.

    Tigertoto / 28.08.2012 - 03:36 Uhr
  • Hallo ich habe mal ne frage was ist am besten für den reihn??

    christopher / 20.08.2012 - 14:33 Uhr
Du möchtest auf dieser Seite kommentieren oder dich mit anderen Usern austauschen?
Dann logge dich ein oder registriere dich.

Beschreibung

Feedern... ist das Angeln mit einem Feeder. So heißt in der Sprache seiner englischen Erfinder der Futterkorb. Anfüttern ist beim Friedfischangeln das A und O - mit Hilfe von Futterkorb, Futter-Netz oder Futterspirale kein Problem.

 

Angeln mit dem Futterkorb ist die beste Methode auf Brassen

 

Schauen Sie einem Brassen, einem Karpfen, oder einer Güster mal aufs Maul, dann wissen Sie, wie diese Fische fressen. Mit ihrem unterständigen Rüsselmaul saugen sie Nahrung vom Grund oder aus dem Bodenschlamm.  Die meisten Fiedfische kann man durch reichliches Anfüttern an den Angelplatz locken kann. Kein Wunder also, dass die Grundangel mit dem Futterkorb die erfolgreichste Methode auf Brassen ist. Denn der Futterkorb (englisch: Feeder) bringt das Lockfutter zusammen mit dem Hakenköder zu den Fischen.

Einer ganzen Flussregion hat der Brassen seinen Namen gegeben, der Brassenregion. Hier im Unterlauf der Flüsse, in tiefem Wasser und ruhiger Strömung, finden die Brassen ideale Lebens- und Nahrungsbedingungen in der Fahrrinne, in Staustrecken und Buhnenfeldern. Auch im See ziehen sie tiefes Wasser vor. Die größeren Brassen stehen meist in größerer Entfernung vom Ufer. Noch ein Argument mehr für das Feeder-Angeln.

 

Feine Bissanzeiger

 

Als Gerät eignet sich eine mittlere Grundrute mit 20 bis 50 Gramm Wurfgewicht und einer Zitterspitze als Bissanzeiger. Denn die Bisse des Brassen sind oft zaghaft und werden an einer normalen Rutenspitze nicht sichtbar. Am besten geeignet ist natürlich eine spezielle Feeder-Rute. Das ist eine Rute zum Futterkorb­angeln mit genügend Kraft für den Wurf und mit feinen BissanzeigerWechselspitzen.

Auf der mittleren Stationärrolle ist eine 0,20er Hauptschnur. Die Vorfächer von 0,16 Millimeter Durchmesser mit Haken der Größe 8 bis 12 sollten ungefähr 80 Zentimeter lang sein. Ganz wichtig: der Futterkorb. Aus der Vielzahl von Modellen empfehle ich Drahtkörbe (engl.: Cage Feeder) oder beidseitig offene Kunststoff-Körbe (Open End Feeder) mittlerer Größe, die mit einem Bleistreifen von 20 bis 30 Gramm beschwert sind.

Die Montage von Futterkorb und Vorfach spielt eine wichtige Rolle. In keinem Fall darf der Korb die Übertragung der Bisse vom Haken zur Rutenspitze behindern. Eine ebenso einfache wie bewährte Montage ersehen Sie aus der Skizze (oben).

 

Anfüttern mit Plan

 

Anfüttern ist beim Angeln auf Brassen ein Muss. Das Futter muss so beschaffen sein, dass es – zusammen mit einer Portion Maden als Lebendfutter – gut im Futterkorb haftet. Am Grund angekommen, muss es sich aber schnell auflösen. Paniermehl reicht aus, aromatisiertes Brassenfutter lockt aber noch besser. Drücken Sie das Futter mit Daumen und Zeigefinger fest in den Korb und beobachten Sie zur Probe in Ufernähe, ob es sich auch wirklich löst.

Jetzt ist alles vorbereitet. Werfen Sie fünf- bis sechsmal hintereinander den gefüllten Futterkorb ein, warten Sie jeweils eine halbe Minute, dass er sich entleert. Bei diesem Vorfüttern ist das Vorfach noch nicht montiert, um Verwicklungen zu vermeiden. Werfen Sie den Korb immer an die gleiche Stelle, um das Futter zu konzentrieren. Wie das geht? Sie zielen auf einen festen Punkt (Baum, Haus, Hochspannungsmast…) am Ufer gegenüber und legen die Wurfdistanz fest, indem Sie die Schnur unter den Clip an der Rollenspule klemmen.

 

Brassen-Köder

 

Bringen Sie nun das Vorfach an und beködern Sie den Haken. Als Köder empfehle ich ein Bündel aus vier oder fünf Maden am Haken Größe 10 oder eine Kombination aus Rotwurm und Made am 8er Haken. Verpuppte Maden (engl. Caster) sind besonders effektive Brassen-Verführer. Sehr gut sind Cocktails aus Maden und Puppen oder Wurm/Caster. Süßer Dosenmais sortiert die großen Brassen heraus, wenn Kleinfische sich an den Maden zu schaffen machen.  Der Köder ist bereit, Sie füllen erneut den Korb mit Futter und werfen aus, wieder an die gleiche Stelle. Jetzt wird’s ernst (oder spaßig!). Sobald der Futterkorb sein Ziel erreicht hat, rollen Sie die lose Schnur auf, legen die Rute in eine Ablage und straffen die Schnur so weit, dass die Zitterspitze sich leicht biegt.

An stehenden Gewässern sollte die Spitze leicht nach unten geneigt sein, damit der Wind nicht in die Schnur greift. Am Fluss stelle ich die Rute schräg aufwärts, um einen Teil der Schnur dem Druck der Strömung zu entziehen.

 

Spitze im Visier

 

Beobachten Sie nun die Spitze. Ein Biss kündigt sich meist durch leichtes Zittern oder Zucken an: Der Brassen betastet den Köder, Alarmstufe eins! Dann fasst er die Maden und zieht die Spitze um einige Zentimeter nach vorn. Das ist der Zeitpunkt für einen gefühlvollen Anschlag. Reißen Sie die Rute nie mit Gewalt hoch, das gibt Schnurbruch. Straffen Sie die Schnur mit einem wohldosierten Zug nach oben, bis Sie Widerstand spüren. Dann sitzt der Haken. Wenn sich zunächst gar nichts bewegt und danach ein paar dumpfe Schläge eine Gegenwehr erkennen lassen, dann haben Sie einen richtig dicken Brassen erwischt.

Es gibt noch eine andere Form von Biss, die besonders im Fluss häufig vorkommt. Nach ersten Zitterbewegungen oder auch ganz ohne Vorwarnung schnellt die leicht gebogene Spitze zurück. Dann schwimmt der Brassen mit dem Köder stromauf und hebt den Futterkorb an. Auch hier müssen Sie sofort anschlagen.

 

ABC der Futterkörbe

 

Offene Futterkörbe

 

Für Futtermischungen (Grundfutter und Lebendfutter/Körner) oder eingeweichtes Brot. Enden werden mit Futter verstopft.

 

Open end Feeder

 

Ein leichter Korb aus weichem Kunststoff, mit dünnem Blechstreifen. Ideal für stehende Gewässer und mittlere Entfernung.

Groundbait Feeder

 

Stabilerer Kunststoff, schwereres Bleigewicht. Für weite Würfe. Bleibt bei Winddrift am Platz. Futter wird schneller ausgespült.

 

Geschlossene Futterkörbe

 

Für Lebendfutter/Körner ohne Grundfutter-Zusatz. Sehr gut auch für trockenes oder leicht angefeuchtetes Futter im Stillwasser.

 

Kombi-Korb

 

Beide Kappen abnehmbar, daher auch als offener Korb verwendbar. Leichter Bleistreifen. Für stehende und langsam fließende Gewässer.

 

Blockend Feeder

 

Der Klassiker für Strömung. Flache Form, dicke Bleiplatte (20 - 60 Gramm). Haftet gut am Boden, steigt aber beim Einholen rasch auf.

Name:

Feedern

Weitere Namen:

Feedern-Winkelpicker, Angeln mit Futterkorb, Futterkorb

Methode:

Grundangeln

Gruppe:

Friedfischangeln

Anfüttern:

Mit Anfüttern

Minimale Rollengröße:

3000

Maximale Rollengröße:

10000

Minimale Rutenlänge:

300 cm

Maximale Rutenlänge:

450 cm

Rollenart:

Stationärrollen

Tipps und Tricks

In der Regel sind offene Körbe aus Maschendraht oder Kunststoff mit 20 bis 30 Gramm Bleigewicht perfekt, für die Strömung können es aber auch gerne mal 200 Gramm und mehr sein.