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Angeltechnik Drachkovitch-System

Köderfisch am System, Köfi-System

  • das wol populärste system um auf die stachelritter jagd zu machen , wer diese technik beherscht braucht eig keine real baits oder sonstiges !

    tonino86 / 14.10.2013 - 16:15 Uhr
  • Meine alte Leidenschaft, habe letzte Woche in 2 Tagen 16 Hechte auf Drachko gefangen. Habe die Systeme zu Hunderten selber gebaut. Luremaster

    luremaster / 18.01.2013 - 18:55 Uhr
    • verkaufst du diese auch

      ralle / 06.03.2013 - 12:26 Uhr
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Beschreibung

Französischer Künstler mit dem richtigen Gespühr

 

Die perfekte Kombination aus den natürlichen Reizen eines stationär angebotenen Köderfisches und den Vorzügen des mobilen Angelns mit Kunstködern steckt in einem System, das der Franzose Albert Drachkovitch entwickelt hat. Die Ausgangslage war wie folgt: Viele Zandergewässer wurden zu diesem Zeitpunkt noch ausschließlich mit Köderfischen an der Pose beangelt. Doch immer häufiger war von der Fängigkeit der teuren „Jigs“ die Rede, die aus den USA nach Europa gelangt waren. Es musste doch eine Lösung geben, bei der man mobil und aktiv große Gewässerbereiche am Grund absuchen kann und zugleich von der enormen Lockwirkung des echtesten aller Köder, des natürlichen Köderfisches, profitieren konnte. Hinter den leidenschaftlich blitzenden Augen des französischen Angelpromis und Künstlers Albert Drachkovitch reifte die Idee zu einem genialen Kompromiss. Heraus kam eine Kombination aus einem frei beweglichen Bleikopf, einer Kupferdrahtwicklung, zwei Drahtdornen mit Drilling und einem totem Köderfisch.


Weltweit erfolgreichstes Spinnsystem

 

Das Drachkovitch-System wurde eines der erfolgreichsten Spinnsysteme weltweit. Es imitiert gezielt das Verhalten eines kranken, taumelnden Fischleins ebenso täuschend echt wie die ruckartige Fortbewegung eines Flusskrebses, der in vielen Gewässern auf dem Speiseplan des Zanders ganz oben steht.

 

Taumel-Reize

 

Mit Albert Drachkovitchs System kann man sehr variantenreich fischen. In der Regel wird es mit kurzen harten Rutenschlägen gezupft und dann wieder an kontrollierter Leine zum Boden abgelassen. Auch beim System packen die meisten Zander zu, wenn der Köder zum Grund taumelt. Nun haben Sie dabei den enormen Vorteil, dass Sie zunächst mal weniger Fehlbisse als bei einer klassischen Gummifisch-Montage bekommen. Selbst wenn sie am Gummiköder einen Schwanzdrilling befestigt haben, werden Sie niemals die Trefferquote erzielen, die Ihnen die beiden Drillinge in den Flanken des Köderfisches garantieren. Natürlich garantieren die auch Hänger, vor allem im Unterholz - doch wo Licht ist, da muss auch Schatten sein! Und dann wäre da noch der natürliche Geschmack des Köderfischleins. Da packt der Zander doch eher noch einmal zu, anstatt den leckeren Happen gleich wieder auszuspucken. Ein enormer Vorteil für weniger reaktionsschnelle Angler. Übrigens kann man das Drachkovitch-System auch mit Gummiködern jeder Art bestücken, aber dabei bleibt der Vorteil des verzögerten Anhiebs wieder auf der Strecke.

In jedem Fall wurde das Drachkovitch-System aufgrund seiner Fängigkeit (und trotz des recht hohen Preises und der etwas umständlichen Handhabung am Wasser) zu einem der meistverwendeten Zanderköder überhaupt. Wenn bloß nicht immer der Fang von frischen Köderfischen vorausginge…

Eingeschworene System-Liebhaber schätzen vor allem die Laube, da sie sehr grätig und fest ist und somit viele Würfe und auch einige Bisse übersteht. Auch Gründlinge, Barsche und Kaulbarsche haben diese Steher-Qualitäten und sind deshalb gut für das Drachkovitch-System geeignet.

Name:

Drachkovitch-System

Weitere Namen:

Köderfisch am System, Köfi-System

Methode:

Spinnfischen

Gruppe:

Raubfischangeln

Anfüttern:

Ohne Anfüttern

Minimale Rollengröße:

2000

Maximale Rollengröße:

4000

Minimale Rutenlänge:

240 cm

Maximale Rutenlänge:

300 cm

Rollenart:

Stationärrollen

Tipps und Tricks

Weniger gut halten sehr weiche Fische, vor allem wenn sie zuvor eingefroren wurden. Wenn schon einfrieren, dann bitte gleich mit dem beköderten System und erst am Gewässer aus der Eisbox holen. Dann profitieren Sie etwa zehn Minuten lang von der Härte des gefrorenen Köderfisches!