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Angeltechnik Crankbait

Wobbler-Crankbait, Cranken

  • nun ja, crank ''is so ne sache'' bei uns an der Saale in Bernburg(untere saale) fängt crank von spät april bis mitte juni und dann nochmal von spät august bis ende oktober dazwischen ist der spinner die bessere wahl zum cranken(schnelles abfischen von großer fläche)quasi fische suchen, aber hab kein plan woran das liegt bin allgemein der meinung das metall an kältern tagen besser zieht......

    Zetter / 14.08.2013 - 22:53 Uhr
  • Kennt oder fischt jemand von euch Mosa-Wobbler? Ich besitzte zwei davon und auf einer ESOX-DVD bezeichnet Sven Halletz diese als "einer der besten Crankbaits, die zur Zeit auf dem Markt erhältlich sind". Ich wollte fragen, ob mir einer von euch Tipps zu deren Köderführung geben kann, da ich ehrlichgesagt noch keinen einzigen Fisch mit ihnen gefangen habe. Ich kurbele sie mit kurzen Spinnstops und Tempowechseln ein, ab und zu zupfe ich sie auch, um Aufmerksamkeit zu erregen. Außerdem habe ich die Schwanzdrillinge mit bunten Marabou-Federn aufgepeppt, was mich an anderen Wobblern schon mehrfach vor Schneidertagen gerettet hat. Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt.

    PerchHunterPati / 23.12.2012 - 13:20 Uhr
    • Hallo welches Modell hast du von den Mosa Wobblern?Also köderführung sehr einfach ich kurbel nur langsam ein,ab und zu stopps,oder ab und zu schneller einkurbeln bei Rapfen und Hecht bin ich recht erfolgreich,kann mir fast gar nicht vorstellen das du noch keinen Fisch damit gefangen hast,war auch schon Köder des Monats bei Esox also ich fische nur mit Mosas,welchen Dekor und Modell hast du

      Attila / 15.02.2013 - 10:22 Uhr
    • Standard Fatboy in WF und Standard Ultralite in WF, vor zwei Jahren habe ich mit nem ultralite in BT einen 10cm Barsch gefangen. Diesen Köder habe ich leider bei einem Hänger verloren, genauso wie einen Standart Little Boy in BF. Ich fange eigentlich meine Fische eher mit High-End Wobblern wie dem Illex Squirrel 61 SP, meine Misserfolge mit den Mosas können auch nur am Gewässer liegen. An meinem Hausgewässer fangen Crankbaits allgemein sehr schlecht, da das die wohl am meisten benutzten Wobblertypen im Gewässer sind. Die Federn am Schwanzdrilling (übrigens auch an den Hightech-Wobblern) helfen in dieser Hinsicht wirklich sehr, da das sonst kaum jemand macht.

      PerchHunterPati / 15.02.2013 - 20:48 Uhr
  • Ja der gute alte belly dog...oder doch der Crankbait aus der Doyio Serie von Sänger???

    RügenFishPower / 13.10.2012 - 08:10 Uhr
    • Hi, der Belly Dog kommt aus der Serie von Cormoran – aber Sänger hat sehr ähnliche Modelle im Sortiment!

      Fynn Krause / 17.10.2012 - 14:03 Uhr
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Beschreibung

Kurbeln, kurbeln, kurbeln

 

„Crank“ ist Englisch und bedeutet kurbeln. Crankbaits sind also Wobbler, die eingekurbelt werden. Gemeint ist, dass sie gleichmäßig eingekurbelt werden. Dabei entwickeln sie bereits ihr Bewegungsmuster, ohne dass der Angler noch irgendetwas anderes tun muss. Sie verfügen gewissermaßen über ein eingebautes Bewegungsmuster.


Nicht alle Cranks sind gleich

 

Das ist nicht bei allen Wobblern so. Denn es gibt andere Typen, bei denen man mit zusätzlicher Rutenbewegung dafür sorgen muss, dass der Köder seine Reize ausübt. Crankbaits haben in der Regel einen dicken Körper. Bei vielen Modellen befinden sich darin Metallkugeln. So wackelt und lärmt dieser Köder durchs Wasser, ohne dass man etwas anderes macht, als monoton an der Rollenkurbel zu drehen. Das macht diese Wobbler zu idealen Einsteiger-Modellen. Denn mit ihnen kann man gar nichts falsch machen. Verschiedene Tiefenbereiche Crankbaits gibt es für unterschiedliche Wassertiefen. So genannte Shallow-Runner (Flachläufer) laufen dicht unter der Oberfläche. Deep-Water Cranks (Tiefläufer) tauchen bis 6 Meter tief ab. Und natürlich gibt es auch Modelle, die zwischen diesen Extremen in den mittleren Wassertiefen laufen. An der Tauchschaufel erkennt man ungefähr die Tauchtiefe: kurze, senkrechte Tauchschaufel = Flachläufer; lange, waagerechte Schaufel = Tiefläufer. Mit diesen unterschiedlichen Modellen lassen sich große Gewässer in verschiedenen Tiefen relativ schnell absuchen. Die Suchfunktion ist schließlich auch die große Stärke der Crankbaits. Ohne komplizierte Führungstechnik zieht man sie über lange Strecken durch Wasser, um auf diese Weise die Räuber aufzustöbern. Viele dieser Wobbler eignen sich übrigens auch sehr gut zum Schleppen.


Universal fängig

 

Crankbaits sind eine regelrechte Universalwaffe, die man in fast allen Gewässern einsetzen kann und auf die ausnahmslos alle Raubfische hereinfallen. Eine kleine Einschränkung gibt es beim Einsatzgebiet: Weil diese Wobbler recht hoch und dick sind, fangen sie im Fließgewässer viel Strömungsdruck ein. Wenn das Wasser zu schnell ist, kann der gedrungene Wobbler aus dem Gleichgewicht geraten. Gegen die Regel Crankbaits werden einfach eingekurbelt, haben wir gesagt. Und nun kommt der große Verstoß gegen die Regel. Oder sagen wir besser, die große Erweiterung und Verbesserung. Denn – und das werden wir noch oft über Wobbler hören – es gibt die eine gängige Möglichkeit der Köderführung, aber dann gibt es eben auch noch andere Möglichkeiten. Oft sind es diese etwas abweichenden Raffinessen, die den Fisch bringen. Hat er den Wobbler mit „Normalbewegung“ an sich vorbeiziehen lassen, dann kann die „Extrabewegung“ ihn oft doch noch zum Biss verleiten. Statt den Wobbler nur gleichmäßig einzukurbeln, können wir ihn auch in der Stop & Go-Technik anziehen, abstoppen und wieder anziehen. So ziehen wir ihn schnell in die Tiefe, lassen ihn beim Abstoppen langsam aufsteigen und ziehen ihn dann schnell wieder herunter. Dabei zuzuschauen, wird manch einen Raubfisch nervös machen und zum Zupacken animieren.


Gefährliches Spiel

 

Eine weitere effektive Methode besteht im „Bottom Bumping“, bei dem man den Wobbler mit der Tauchschaufel immer wieder auf den Gewässerboden knallen lässt. Im Grunde läuft er dann wie bei der Stop & Go-Technik, nur dass sein Tauchgang jedes Mal mit dem Aufprall auf den Boden endet. Dabei wirbelt er ein bisschen Staub (oder Schlamm) auf und weckt damit die Aufmerksamkeit der am Boden lauernden Räuber. Gefährliches Spiel Amerikanische Profis lassen Crankbaits auch durch versunkenes Gehölz laufen, indem sie den Wobbler als sogenannten „Contact Lure“ mit der Tauchschaufel auf das Holz prallen lassen. Nach dem Aufprall taucht der Wobbler wieder auf und nimmt Anlauf aufs nächste Holzstück. Wenn man das Gewässer nicht kennt, ist das ein gefährliches Spiel, denn es besteht dabei natürlich höchste Hängergefahr! Schließlich gibt es noch eine ganz einfache, aber effektive Form, den Lauf des Wobblers zu variieren, nämlich durch Tempowechsel. Ein Räuber, der einen gleichmäßig schwimmenden Köder beobachtet, wird leicht das Interesse daran verlieren. Denn dieses furchtlose Ding kommt ihm komisch vor. Wenn es aber zwischendurch davon sprintet, dann wirkt das wie eine Angstattacke eines echten Fischchens. Diesen plötzlichen Fluchtversuch will der Räuber vereiteln und packt zu. Crankbaits werden von vielen Firmen angeboten. Wie gut sie sind, entscheidet sich, wenn man mit ihnen einen Wechsel von Tempo und Führungsstil vornimmt. Ein guter Wobbler kann alles, ein schlechter kann bestenfalls geradeaus laufen. Richtig gute Modelle kosten natürlich auch etwas mehr – aber sie fangen in der Regel auch mehr. Gut beraten ist man beispielsweise mit den Crankbaits von Lucky Craft, Illex, Mann’s, Bomber oder Rapala. Wie tief ein Crankbait taucht, kann man an seiner Tauchschaufel erkennen, haben wir oben geschrieben. Stimmt – wenn er eine Tauchschaufel hat. Aber es gibt auch eine spezielle Gruppe von Crankbaits, die keine Tauchschaufel besitzt, das sind die sogenannten „Lipless Crankbaits“. Was heißt cranken? Crankbaits sind Wobbler, die man „crankt“. Das heißt, man kurbelt sie ein (engl. crank = kurbeln). Sie werden also gleichmäßig eingeholt. Dabei entwickeln sie ihre typischen Bewegungen, die den Fisch zum Beißen verführen. Aber Achtung! Cranken (gleichmäßiges Einkurbeln) ist eine Tätigkeit, die man nicht nur auf Crankbaits anwenden kann, sondern im Prinzip auf jeden Wobbler. Man kann auch andere Modelle, die weniger gut dazu geeignet sind, cranken. So wie man auch mit einem Tennisball Fußball spielen kann. Aber mit einem Fußball geht es einfach besser. So geht auch das Cranken am besten mit einem Crankbait. Denn dafür sind sie gedacht und gemacht.

Name:

Crankbait

Weitere Namen:

Wobbler-Crankbait, Cranken

Methode:

Spinnfischen

Gruppe:

Raubfischangeln

Anfüttern:

Ohne Anfüttern

Minimale Rollengröße:

1000

Maximale Rollengröße:

3000

Minimale Rutenlänge:

180 cm

Maximale Rutenlänge:

240 cm

Rollenart:

Multirollen
Stationärrollen

Tipps und Tricks