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Angeltechnik Carolina Rig

Finesse-Carolina-Rig

  • ich habe noch so meine probleme mit dem rig zb mit dem gewicht. bei einer gewässertiefe von 1,5-2 meter wie schwer sollte das bulletblei sein .

    lightingrod / 13.05.2013 - 16:32 Uhr
    • 7gr. reichen meiner meinung nach dabei völlig aus ! Mit dem entsprechenden gerät ist das kein problem selbst 3 oder 4gr. sind mit kleinen Baits drin ! Kommt aber natürlich auch immer darauf an ob du z.b. Strömung oder starken wind hast ;) !

      Tobias Brockmann / 13.05.2013 - 17:26 Uhr
    • komisch ich fische mit 7 g in der alster war doch nicht so falsch ^^

      lightingrod / 13.05.2013 - 17:32 Uhr
    • Ich kenn mich nicht aus an der alster aber solange du kontakt zum gewässergrund kriegst und keine zu großen schnurbögen hast ist alles ok ;) !

      Tobias Brockmann / 13.05.2013 - 18:15 Uhr
  • Hab gestern mein Starter Set neko Rig von Nippon tackle bekommen, das will ich demnächst auf Forelle mal testen mal Schau wie das läuft. Das mit den UL jigs da haben meine Kollegen gute Erfahrung mit gemacht die fangen gute Barsche damit, selbst im Winter

    Sascha86 / 17.03.2013 - 18:51 Uhr
  • Stimmt ist wirklich geil am Forellenteich aber ich "schleife" das Bullet Weight auch oft nur über den Grund am Forellenteich, das fängt bei mir ab und zu schon mal echt gut ! :D

    Tobias Brockmann / 14.03.2013 - 16:38 Uhr
    • Welche inch Größe benutzt du denn. Ich hab gute erfahren mit 1.6 bis 2 inch gemacht kleine Krebs und Insekten aber auch kleine kopytos am 4 gr. Jig bring gut Fisch

      Sascha86 / 14.03.2013 - 17:21 Uhr
    • Im Winter z.B. schon mal nen Hog Impact in 3" , das tolle ist das die Baits geflaouvert sind :D ! Oder wie du schon sagtest kleine Kopytos etc. Was ich dieses Jahr im Sommer umbedingt mal probieren möchte ist einen UL Jig zu nehmen der einen möglichst kurzen Hakenschenkel hat und dann einfach Nosehooked einen kleinen 2" Flash J anzuködern, den dann auswerfen und mit der rute Zupfen wie beim Fischen mit Stickbaits ;) Hab das mal in so einem Japanischen Video gesehen allerings da auf Schwarzbarsch ! :D

      Tobias Brockmann / 17.03.2013 - 13:49 Uhr
  • Probiert das Rig mal auf Forelle aus ist im Winter an Forellensee ne geile Nummer ! Petri

    Sascha86 / 13.03.2013 - 19:05 Uhr
    • Also ich habe es letztens an einem Forellen See ausprobiert, leider erfolglos. Auf Kupferfarbene Blinker ging an dem Tag jedoch einiges. Bienenmade, Teig und Co wurden komplett Ignoriert, auch von den anderen Anglern..

      Christoph B. / 04.04.2013 - 09:55 Uhr
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Beschreibung

In den USA erzielt das Carolina-Rig (auch C-Rig genannt) unglaubliche Erfolge beim Schwarzbarsch- und Zanderangeln. Bei uns tauchte dieses System bereits in den Achtzigern auf – zu früh, denn wie sich herausstellte, kam diese Methode bei den deutschen Anglern gar nicht gut an. Heute liegt modernes Spinnfischen voll im Trend und das Angeln mit amerikanischen und japanischen Methoden ist gang und gäbe. Und jetzt endlich haben auch unsere Angler gemerkt, wie fängig diese amerikanische Montage ist.

 

Aufbau und Montage

 

Das Carolina-Rig besteht aus folgenden Teilen: Bulletweight (Patronenblei), Glasperle, Wirbel, Vorfach (Mono/Stahl) und Haken. Zuerst zieht man das Blei auf die Hauptschnur, schiebt die Glasperle hinterher und knotet dann den Wirbel an. Zu guter Letzt bindet man ans andere Ende des Wirbels das Vorfach mit dem Haken. Die Länge des Vorfaches stimmt man in der Regel auf den Köder ab, denn verschiedene Köder brauchen eine bestimmte Vorfachlänge, um sich optimal zu bewegen.

Aber Achtung: Je länger das Vorfach, desto schwieriger die Bisserkennung! Mit einer Länge von 30 bis 40 cm kommt man aber in der Regel gut zurecht. Extra-Tipp: Ein kleines, aber effektives Helferlein aus der Stipperecke ist der Schnurstopper. Wer mit leichteren Bleien und nicht-rotierenden Ködern fischt, der kann den Wirbel nämlich gegen super enge Gummi-Stopper austauschen. Damit lässt sich der Abstand zwischen Köder und Patronenblei blitzschnell und ganz unkompliziert verändern. Das erspart lästige Fummeleien und man kann die Montage an das Beißverhalten der Fische anpassen.

 

Klack für Klack zum Fisch

 

Das C-Rig lockt nicht nur mit optischen Reizen, sondern auch  mit akustischen. Und zwar produziert die Montage bei jedem Anzupfen einen „Klack“. Dieser entsteht, wenn das Blei und die Glasperle aufeinandertreffen – eine klasse Sache, die besonders gut im Winter auf „schlappe“ Raubfische funktioniert. Ein weiterer Faktor, der das Carolina-Rig so fängig macht: Der Köder schwebt fast schwerelos im Wasser und sinkt nur im Zeitlupentempo zum Gewässergrund. In genau dieser Phase kommen auch die meisten Bisse. Diese machen sich durch ein kräftiges Rucken in der Schnur bemerkbar. Doch fängig wird diese Montage erst, wenn man lernt, sie richtig zu führen. Und genau das zeigen wir euch jetzt.

Das Prinzip ist ganz einfach: Man wirft die Montage aus und lässt den Köder absinken. Sobald er den Grund erreicht hat, nimmt man Fühlung auf und zupft zwei bis drei Mal mit erhobener Rute in die lose Schnur. Bei jedem Zupfen müsstet ihr merken, wie die Komponenten des Systems aufeinandertreffen und klacken.

Deshalb fischt man am besten mit geflochtener Hauptschnur. Danach lässt man die Montage wieder absinken bis sie erneut auf den Grund trifft – Ruhe bewahren, denn nicht nur das Blei, sondern auch der Köder muss zum Grund kommen. Je nach Köder und Vorfachlänge dauert diese Absinkphase bis zu 15 Sekunden.

 

Fast alle Gummis fangen

 

Krebse, Lizards oder Würmer – am Carolina-Rig fangen fast alle Gummiköder. Aufgezogen werden die Gummis auf ganz normale Einzel- oder Offsett-Haken. Letztere dürften euch aus der Drop-Shot-Angelei bekannt sein. Einige der modernen Köder verfügen sogar über einen speziellen Schlitz, um die Hakenspitze zu verstecken. Eine super Sache, wenn man in verkrauteten Gewässern angelt. Es können aber auch Naturköder wie z.B. Tauwürmer und Fischfetzen mit dieser Methode gefischt werden. Kommen Hechte im Gewässer vor, sollte man auf jeden Fall ein Stahlvorfach verwenden.  „Give it a try“ würde der Amerikaner jetzt sagen – versucht es mal, denn gerade jetzt im Winter bringt diese Montage Fisch.

 

Ablauf

 

1: Beim Beschleunigen der Montage klackt es, weil das freilaufende Blei auf die Perle schlägt.

 

2: Beim Absinken rutscht das Blei die Hauptschnur hinauf und trifft als erstes auf den Grund.

 

3: Langsam taumelt der Köder hinterher.

 

4: Erst, wenn auch der Köder den Grund erreicht hat, wird die Montage wieder angezupft.

 

5: Erneut schlagen Blei und Perle zusammen – Klack!

Name:

Carolina Rig

Weitere Namen:

Finesse-Carolina-Rig

Methode:

Spinnfischen

Gruppe:

Raubfischangeln

Anfüttern:

Ohne Anfüttern

Minimale Rollengröße:

1000

Maximale Rollengröße:

3000

Minimale Rutenlänge:

190 cm

Maximale Rutenlänge:

220 cm

Rollenart:

Multirollen
Stationärrollen

Tipps und Tricks