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Angeltechnik Auftriebsmontage

Paste auftreibend, Bienenmade auftreibend, auftreibend-Forellensee

  • Hab mir heute den Asc.. abgefroren! Kein Biss, Die anderen auch nicht, Gott sei dank. ;-) Werde die Montage ausprobieren und dann berichten. Hört und liest sich gut. Petri heil

    Amarok / 01.02.2017 - 22:09 Uhr
  • mit lebender köder oder teig, Mit teig ist meistens treibend soo keine treiber benotigd. Beim lebender köder braucht mann eine treiber amm haken dicke fische ;) entschuldige mein deutsch ist nicht soo gut komme Auss holland

    Maurice / 13.11.2013 - 12:47 Uhr
  • PPEGO

    welche köder kann ich hier verwenden

    PPEGO / 05.11.2013 - 17:41 Uhr
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Beschreibung

Die Winterstrategie für mehr Bisse

 

Die Auftreibende Montage ist im Winter sehr erfolgreich – keine Frage. Aber was tun, wenn die Forellen den Köder nur sehr zögerlich nehmen oder wir den Aufenthaltsort nicht kennen? Ganz einfach, wir suchen die Fische und kontrollieren die Bisse über eine supersensible Rutenspitze. Wie das geht? Mit dem aktiv gefischten Bodentaster! Die Montage gleicht der Auftreibenden Montage – wir erinnern uns – Bodentaster auf die 0,18er Hauptschnur, Gummiperlchen und dann einen kleinen Wirbel. Auf das 1,5 Meter lange Vorfach kommen eine kleine schwimmende Pilotkugel (direkt an den Haken) und ein 0,5 Gramm schweres Bleischrot. Statt jetzt die Rute wie bei der Auftreibenden Montage abzulegen, wirft man aus und hält anschließend die Rute zur Seite, wobei ein Winkel von etwa 90 Grad zwischen Schnur und Spitze entsteht. Entscheidend bei dieser Angelei ist die Rute.

 

Sie muss eine supersensible Spitze haben, damit der Fisch beim Biss keinen Widerstand spürt. Wer dabei an einen Winklepicker denkt, liegt genau richtig. 2,70 bis 3,30 Meter lang und mit der weichsten Glasspitze ausgerüstet. An größeren Gewässern kann man auch getrost auf Feederruten zurückgreifen. Die Spitze einer »normalen« Matchrute reagiert auf jeden Fall viel zu steif, die Fische lassen wieder los. Okay, also eine Bienenmade an den Haken und ausgeworfen. Schnurfangbügel schließen und die Rute zur Seite.

Da der Bodentaster an gespannter Schnur absinkt, ist die Rutenspitze leicht gekrümmt. Sobald das Wurfgewicht (Bodentaster) am Boden aufkommt, entspannt sich die Spitze wieder. Zehn bis 15 Sekunden warten und dann den nächsten Platz ausprobieren. Dazu kurbelt man den Köder um genau eine Umdrehung (circa 50 bis 60 Zentimeter) weiter. Wieder krümmt sich die Spitze leicht (der Bodentaster löst sich vom Boden und gleitet durchs Wasser), nur um sich nach wenigen Sekunden wieder zu strecken (Bodentaster kommt wieder auf dem Grund auf). Wieder zehn bis 15 Sekunden warten und so weiter. Jetzt wird auch klar, warum man für diese Angelart zwingend einen Bodentaster benötigt. Er besteht zum größten Teil aus Auftriebskörper mit nur einem kleinen Messinggewicht an der Unterseite. Dies hat zwei Vorteile: Zum einen steht er immer zuverlässig und hält die Schnur aus dem Schlamm heraus. Zum anderen wiegt er unter Wasser nur noch ein Viertel. Ein acht Gramm Modell wiegt unter Wasser beispielsweise weniger als zwei Gramm.

 

Dadurch heben wir es bei jedem Versetzen aus dem Schlamm heraus. Jedes andere Wurfgewicht, wie Tiroler Hölzl, Sbirolinos oder gar Bleie zieht man dagegen durch den Schlamm. Es entsteht eine Schlammwolke und der Köder verschwindet darin. Je kälter es ist, umso vorsichtiger kommen die Bisse. Oftmals bemerkt man im Winter nur ein kleines Zittern der Rutenspitze. Der Fisch nimmt den Köder ins Maul, dreht sich ein wenig und bleibt stehen. Anders als im Sommer nimmt er sehr oft nur zehn bis 15 Zentimeter Schnur. Mit keiner anderen Methode bekommt man diese Bisse überhaupt mit. Deshalb bleibt der Schnurfangbügel auch geschlossen. Zieht die Forelle wider Erwarten doch etwas Schnur ab, so folgt man einfach mit der Rutenspitze und schlägt nach kurzer Zeit vorsichtig an.

Name:

Auftriebsmontage

Weitere Namen:

Paste auftreibend, Bienenmade auftreibend, auftreibend-Forellensee

Methode:

Grundangeln

Gruppe:

Forellensee

Anfüttern:

Ohne Anfüttern

Minimale Rollengröße:

2000

Maximale Rollengröße:

4000

Minimale Rutenlänge:

270 cm

Maximale Rutenlänge:

390 cm

Rollenart:

Stationärrollen

Tipps und Tricks